EINLEITUNG
Die Epilepsie bei Kindern gehört seit langem zu den Erkrankungen, denen in der symptomorientierten Medizin besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Millionen von Kindern weltweit leben mit epileptischen Anfällen unterschiedlicher Ausprägung. Parallel zur Entwicklung der Neurologie, der Elektroenzephalographie (EEG), der Antiepileptika sowie weiterer unterstützender Behandlungsmethoden konnten bei vielen Kindern die epileptischen Anfälle wirksam kontrolliert, das Risiko von Hirnschädigungen vermindert und die Lebensqualität verbessert werden.
Trotz dieser Fortschritte wirft die Epilepsie weiterhin zahlreiche Fragen auf, auf die es bis heute keine einheitlichen Antworten gibt. Weshalb sprechen manche Kinder sehr gut auf die Behandlung an, während andere über viele Jahre oder sogar lebenslang Medikamente einnehmen müssen? Weshalb werden manche Kinder trotz eines bereits stabilen Elektroenzephalogramms weiterhin langfristig nachkontrolliert und setzen die Einnahme einer reduzierten Medikamentendosis fort? Weshalb treten bei vielen Kindern gleichzeitig weitere Symptome auf, wie beispielsweise eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (Attention Deficit Hyperactivity Disorder – ADHD), Verhaltensauffälligkeiten, Schwierigkeiten bei der Konzentration im Lernen oder zahlreiche andere psychische Erscheinungsformen? Und noch wichtiger: Welche Ursache führt tatsächlich zur Epilepsie?
In der symptommedizin werden diese Fragen in der Regel anhand der klinischen Erscheinungsbilder, der paraklinischen Untersuchungsbefunde, der neurologischen Daten, der epidemiologischen Forschungsergebnisse sowie der gegenwärtig angewandten Behandlungsmethoden untersucht.
Im Rahmen der Forschung, der Lehrtätigkeit und der praktischen Anwendung der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs hatten wir jedoch zahlreiche Gelegenheiten, Kinder mit Entwicklungsstörungen und unterschiedlichsten Symptomen über einen längeren Zeitraum zu begleiten.
Der überwiegende Teil dieser Kinder sowie auch der Patientinnen und Patienten in Vietnam erhielt die Diagnostik – Indikationsstellung – Therapie per Online. Diese Methode wurde von uns entwickelt, als im März 2020 die COVID-19-Pandemie in Deutschland ausbrach und der direkte Kontakt zu den Patientinnen und Patienten aufgrund der Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen und der Kontaktbeschränkungen nicht mehr möglich war.
Dieses ATLAS-CASE dokumentiert den Verlauf eines klinischen Falles eines Kindes, das seit früher Kindheit an Epilepsie litt und im April 2025 erstmals mit der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs in Berührung kam. Nach der jüngsten Nachuntersuchung mittels Elektroenzephalographie (06.2026) sandte die Mutter folgende Nachricht:
„Der Arzt sagte, es sind keine epileptischen Wellen mehr vorhanden. Das liegt an den Übungen des Meisters. Ich danke Ihnen, Meister!“
Gerade diese kurze Mitteilung ließ zahlreiche Fragen entstehen, die näher untersucht werden sollten.
. Was geschah während des mehr als sechsjährigen Behandlungsverlaufs nach der Symptomorientierten Medizin?
. Was geschah während der Begleitung durch die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs?
. Worin stimmen diese beiden Herangehensweisen überein und worin unterscheiden sie sich?
. Was ist jeweils der tatsächliche Gegenstand des Prozesses von Diagnostik- Indikationsstellung- Therapie innerhalb des jeweiligen Bezugsrahmens?
Aus diesem Grund wurde dieses ATLAS-CASE erstellt, um den Prozess des Erkennens, Untersuchens und Intervenierens bei der Epilepsie im Kindesalter zwischen der gegenwärtigen symptommedizin und der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs anhand einer realen Falldokumentation, die über einen langen Zeitraum begleitet wurde, gegenüberzustellen.
Bemerkenswert an diesem klinischen Fall ist:
Diagnostik- Indikationsstellung- Therapie per Online
. Die Diagnostik- Indikationsstellung- Therapie nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs wurde innerhalb eines Zeitraums von neun Monaten (04.2025–06.2026) nur drei (3) Mal durchgeführt; zusätzlich fanden gelegentlich ONLINE-Nachuntersuchungen zur Kontrolle und Verlaufskontrolle des Gesundheitszustandes statt.
. Die Übungen bestanden ausschließlich in der ERNEUERUNG einer einzigen gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Y, die mit der Mutter während der Schwangerschaft zusammenhing und zur Epilepsie führte, welche im Alter von drei Jahren mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten auftrat.
. Auch das Asthma, das bereits im Alter von einem Jahr bestand, erhielt die Diagnostik- Indikationsstellung- Therapie per Online erfolgt, und zwar durch eine einmalige ERNEUERUNG der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý während der Schwangerschaft der Mutter.
* * *
INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
KAPITEL A – EPILEPSIE nach der symtomorientierten Medizin
I. Krankheitsgruppe, Definition und Klassifikation der Epilepsie
II. Begleitende Krankheitssymptome
III. Diagnostik
IV. Gegenwärtig angewandte Behandlungsmethoden
V. Verlaufskontrolle und Rückfälle
VI. Aktuelle Situation und statistische Daten zur Epilepsie bei Kindern
VII. Zusammenfassende Übersicht – KAPITEL A
KAPITEL B – EPILEPSIE nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
I. Der 4-SÄULEN-Prozess nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
II. Ist die Epilepsie die Ursache oder eine Krankheit?
III. DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE und PRÄVENTION der Epilepsie nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
KAPITEL C – Nachweise zur Verifizierung
KAPITEL D – GUTACHTLICHE GEGENÜBERSTELLUNG zwischen der symptomorientierten Medizin und der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs KAPITEL E – Gutachtliche Beurteilung
KAPITEL F – Anhang
Literaturverzeichnis zu KAPITEL-A
* * *
KAPITEL A – EPILEPSIE nach der symtomorientierten Medizin
I. Krankheitsgruppe, Definition und Klassifikation der Epilepsie
Nach der symtomorientierten Medizin gehört die Epilepsie bei Kindern zur Gruppe der neurologischen Erkrankungen (Neurological Disorders), genauer zur Gruppe der epileptischen Erkrankungen (Epileptic Disorders). Auf der Grundlage dieser Klassifikation definiert, klassifiziert, diagnostiziert, behandelt und überwacht die symptommedizin die Erkrankung nach den jeweiligen fachlichen Standards.
Die Epilepsie gehört zu den ältesten neurologischen Erkrankungen, die in der Geschichte der Humanmedizin dokumentiert wurden. Bereits in der Antike, als sich die Neurowissenschaft noch nicht entwickelt hatte, wurden Krampfanfälle, Bewusstseinsverluste oder plötzlich auftretende ungewöhnliche Verhaltensweisen häufig als geheimnisvolle Erscheinungen angesehen und Göttern, Dämonen oder übernatürlichen Kräften zugeschrieben. In vielen unterschiedlichen Kulturen wurden Menschen mit Epilepsie stigmatisiert, ausgegrenzt oder als Personen mit besonderen Kräften betrachtet.
Etwa vierhundert Jahre vor Christus gehörte Hippokrates zu den ersten, die dieser Auffassung widersprachen. Er vertrat die Ansicht, dass die Epilepsie kein geheimnisvolles Phänomen, sondern eine Erkrankung des Gehirns sei. Von diesem Zeitpunkt an bis heute wurde die Epilepsie im Zuge der Entwicklung der Anatomie, der Neurologie, der Neurophysiologie sowie moderner technischer Untersuchungsverfahren immer intensiver erforscht und entwickelte sich zu einem eigenständigen Fachgebiet innerhalb der Medizin.
Nach der Auffassung der symptommedizin ist die Epilepsie eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch das wiederholte Auftreten epileptischer Anfälle gekennzeichnet ist, welche infolge einer abnormen elektrischen Aktivität im Gehirn entstehen. Diese elektrische Aktivität kann auf einen bestimmten Bereich des Gehirns begrenzt sein oder sich auf mehrere Hirnareale ausbreiten und dadurch bei den einzelnen Patientinnen und Patienten sehr unterschiedliche Symptome hervorrufen.
Ein einzelner Krampfanfall reicht nicht aus, um von einer Epilepsie zu sprechen.
Bei vielen Kindern kann im Laufe ihres Lebens ein Krampfanfall infolge von hohem Fieber, Stoffwechselstörungen, Verletzungen oder anderen akuten Ursachen auftreten, ohne dass die Diagnose Epilepsie gestellt wird. Nach den fachlichen Kriterien wird die Diagnose Epilepsie in der Regel gestellt, wenn mindestens zwei unprovozierte epileptische Anfälle mit einem Abstand von mehr als vierundzwanzig Stunden auftreten und diese nicht unmittelbar durch akute Ursachen ausgelöst wurden. In einigen Fällen kann jedoch bereits nach einem einzigen epileptischen Anfall die Diagnose Epilepsie gestellt werden, wenn die fachlichen Befunde darauf hinweisen, dass das Risiko für das Auftreten weiterer epileptischer Anfälle hoch ist.
Bemerkenswert ist, dass der Begriff „Epilepsie“ in der modernen Medizin nicht mehr als eine einzige Erkrankung angesehen wird. Im Verlauf vieler Jahrzehnte der Forschung erkannten Neurologinnen und Neurologen, dass es zahlreiche verschiedene Formen der Epilepsie mit unterschiedlichen Ursachen, Symptomen, Krankheitsverläufen und Prognosen gibt. Deshalb spricht man heute häufiger von Gruppen epileptischer Erkrankungen als von einer einzigen Epilepsie.
Ausgehend vom Ursprungsort der abnormen elektrischen Aktivität im Gehirn wird die Epilepsie in fokale Epilepsie und generalisierte Epilepsie eingeteilt. Bei der fokalen Epilepsie beginnt die abnorme elektrische Aktivität in einem genau umschriebenen Bereich des Gehirns. Das Kind kann lediglich ungewöhnliche Bewegungen eines Armes, eines Beines oder einer Gesichtshälfte zeigen oder ungewöhnliche Empfindungen wahrnehmen, die von anderen Personen nicht bemerkt werden. In vielen Fällen bleibt das Bewusstsein vollständig erhalten. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen sich die abnorme elektrische Aktivität von diesem umschriebenen Bereich auf das gesamte Gehirn ausbreitet und dadurch zu einem generalisierten Krampfanfall führt.
Die generalisierte Epilepsie ist eine Krankheitsgruppe, bei der die abnorme elektrische Aktivität von Beginn an gleichzeitig in beiden Hirnhemisphären auftritt. Das Kind kann plötzlich das Bewusstsein verlieren, einen generalisierten Krampfanfall erleiden, zu Boden stürzen oder Anfälle mit einem Bewusstseinsverlust zeigen, die nur wenige Sekunden dauern. Diese Krankheitsgruppe wird von der Bevölkerung am häufigsten wahrgenommen, da die Anfälle deutlich auftreten und leicht beobachtet werden können.
Neben diesen beiden Gruppen gibt es außerdem Fälle, bei denen der Ursprung der epileptischen Anfälle bisher nicht eindeutig bestimmt werden kann, sowie besondere Epilepsiesyndrome im Kindesalter. Die Weiterentwicklung der Elektroenzephalographie, der Magnetresonanztomographie des Gehirns sowie der genetischen Forschung hat dazu beigetragen, immer mehr unterschiedliche Epilepsiesyndrome zu erkennen. Manche Syndrome treten bereits in der Neugeborenenperiode auf. Andere erscheinen erst im Schulalter. Es gibt auch gutartige Epilepsiesyndrome, deren Anfälle im Laufe der Zeit von selbst zurückgehen können und die eine vergleichsweise günstige Prognose aufweisen.
Aus diesem Grund können zwei Kinder zwar dieselbe Diagnose „Epilepsie“ erhalten, die Ursachen können jedoch vollständig unterschiedlich sein, ebenso die Symptome, die Dauer der Behandlung und die Prognose. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Epilepsie als eine komplexe Erkrankung gilt, die eine langfristige Beurteilung und Verlaufskontrolle durch Fachärztinnen und Fachärzte für Neuropädiatrie erfordert.
II. Begleitende Krankheitssymptome
Wenn von Epilepsie die Rede ist, denken die meisten Menschen zunächst an das Bild eines Kindes, das plötzlich zu Boden stürzt, am ganzen Körper krampft, Schaum vor dem Mund hat und das Bewusstsein verliert. Tatsächlich stellt dies in der symptommedizin jedoch nur eine von sehr vielen möglichen Erscheinungsformen dar, die bei Menschen mit Epilepsie auftreten können. Manche Kinder zeigen sehr deutliche Krampfanfälle und werden deshalb von ihrer Familie leicht erkannt. Es gibt jedoch auch viele Kinder, bei denen überhaupt keine Krampfanfälle auftreten, wie man sie sich gewöhnlich vorstellt, sondern lediglich sehr unauffällige Erscheinungsformen, wodurch die Erkrankung über viele Jahre bestehen kann, bevor sie diagnostiziert wird.
Je nachdem, welcher Bereich des Gehirns betroffen ist und welche Form der Epilepsie vorliegt, können die Symptome sehr unterschiedlich sein. Manche Kinder verlieren plötzlich für einige Sekunden das Bewusstsein und kehren anschließend wieder in ihren normalen Zustand zurück, als wäre nichts geschehen. Andere Kinder unterbrechen während des Unterrichts plötzlich jede Tätigkeit, blicken für einige Sekunden ins Leere und setzen danach ihre Tätigkeit fort. Wieder andere Kinder zeigen ungewöhnliche Bewegungen eines Armes, eines Beines oder einer bestimmten Gesichtsmuskulatur. Manche Kinder verspüren unmittelbar vor einem epileptischen Anfall Angst oder Unruhe, hören ungewöhnliche Geräusche, nehmen ungewöhnliche Gerüche wahr oder empfinden eigenartige Körpergefühle.
In schwereren Fällen kann das Kind plötzlich vollständig das Bewusstsein verlieren, zu Boden stürzen, am ganzen Körper versteifen und anschließend in anhaltende Krampfanfälle übergehen. Nach einem epileptischen Anfall sind die Kinder häufig erschöpft, schläfrig, leiden unter Kopfschmerzen, sind desorientiert oder können sich an das unmittelbar zuvor Geschehene nicht mehr erinnern. Manche Kinder benötigen nur wenige Minuten zur Erholung, andere hingegen viele Stunden oder sogar mehrere Tage, bis sie wieder ihren normalen Zustand erreichen.
Im Verlauf langjähriger Forschung hat die symptommedizin festgestellt, dass die Epilepsie im Kindesalter nur selten ausschließlich aus epileptischen Anfällen besteht. Viele Kinder weisen gleichzeitig weitere Beeinträchtigungen auf, die ihre körperliche Entwicklung, ihre psychische Entwicklung, ihre Lernfähigkeit und ihr soziales Leben betreffen. Gerade diese Schwierigkeiten beeinträchtigen den Alltag häufig stärker als die epileptischen Anfälle selbst.
Zu den am häufigsten beschriebenen Symptomgruppen gehören Schwierigkeiten der Aufmerksamkeit und des Lernens. Viele Kinder mit Epilepsie haben Probleme, sich beim Lernen zu konzentrieren, lassen sich leicht ablenken, können Lerninhalte nur schwer behalten oder benötigen mehr Zeit, um neues Wissen aufzunehmen. Bei einigen Kindern verschlechtern sich die schulischen Leistungen, obwohl sie zuvor völlig unauffällig waren. Dies führt nicht selten dazu, dass Familien fälschlicherweise annehmen, das Kind sei lernfaul oder bemühe sich nicht ausreichend.
Darüber hinaus wird die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (Attention Deficit Hyperactivity Disorder – ADHD) bei Kindern mit Epilepsie häufiger festgestellt als bei Kindern ohne Epilepsie. Die betroffenen Kinder können Schwierigkeiten haben, ruhig sitzen zu bleiben, verlieren leicht die Aufmerksamkeit, handeln impulsiv oder haben Mühe, Aufgaben zu Ende zu führen, die eine länger andauernde Konzentration erfordern. Der Zusammenhang zwischen Epilepsie und ADHD wird gegenwärtig weiterhin wissenschaftlich untersucht, und über die Ursache dieses gemeinsamen Auftretens besteht bislang keine vollständige Übereinstimmung.
Neben ADHD zeigen viele Kinder weitere Verhaltensauffälligkeiten. Sie können leichter reizbar sein, ihre Gefühle nur schwer kontrollieren, auf gewöhnliche Situationen übermäßig stark reagieren oder Schwierigkeiten im Umgang mit Freundinnen, Freunden und Familienangehörigen haben. Manche Kinder ziehen sich zunehmend zurück, kommunizieren weniger oder verlieren aufgrund ihrer Erkrankung das Vertrauen in sich selbst.
Auch zahlreiche psychische Symptome werden mit einer bemerkenswerten Häufigkeit beobachtet. Angst, Furcht, anhaltende Anspannung oder depressive Phasen können bei einigen Kindern mit Epilepsie auftreten, insbesondere bei jenen, die über längere Zeit mit der Erkrankung leben müssen. Die Sorge, dass ein epileptischer Anfall plötzlich in der Schule, beim Sport oder während alltäglicher Aktivitäten auftreten könnte, kann die Lebensqualität der betroffenen Kinder erheblich beeinträchtigen.
Schlafstörungen gehören ebenfalls zu den häufig erwähnten Problemen. Viele Kinder haben Schwierigkeiten einzuschlafen, schlafen unruhig oder wachen während der Nacht häufig auf. Manche Formen der Epilepsie treten sogar überwiegend während des Schlafes auf, wodurch die Überwachung und die Diagnostik zusätzlich erschwert werden.
Neben den Belastungen für das Kind selbst wirkt sich die Epilepsie auch auf die gesamte Familie aus. Die Eltern leben häufig in einem Zustand anhaltender Sorge, weil sie befürchten, dass jederzeit unerwartet ein epileptischer Anfall auftreten könnte. Viele Familien müssen ihren gesamten Alltag umstellen, um das Kind beobachten und betreuen zu können. Nicht wenige Eltern führen ständig Notfallmedikamente mit sich, schränken die Teilnahme ihres Kindes an sportlichen Aktivitäten ein oder vermeiden es, das Kind über längere Zeit allein zu lassen.
Aus diesen Gründen wird die Epilepsie in der symptommedizin heute nicht mehr lediglich als eine Erkrankung angesehen, die Krampfanfälle verursacht. Sie wird vielmehr als eine komplexe neurologische Krankheitsgruppe betrachtet, die gleichzeitig die Funktion des Gehirns, die Lernfähigkeit, das Verhalten, die psychische Verfassung, den Schlaf, die Entwicklung des Kindes sowie das Leben der gesamten Familie beeinflussen kann.
Deshalb konzentrieren sich Diagnostik und Behandlung nicht mehr ausschließlich auf die Kontrolle der epileptischen Anfälle, sondern müssen auch die begleitenden Erkrankungen und Symptome berücksichtigen, die während der gesamten Entwicklung des Kindes auftreten können.
III. Diagnostik
Aus der Sicht der symptomorientierten Medizin beginnt die Diagnostik der Epilepsie weder mit dem Elektroenzephalogramm noch mit den Medikamenten zur Behandlung, sondern immer mit dem epileptischen Anfall selbst, wie er beim Patienten auftritt. Deshalb besteht der erste und zugleich wichtigste Schritt des gesamten diagnostischen Prozesses darin, die Krankengeschichte möglichst ausführlich zu erheben.
Wenn ein Kind mit dem Verdacht auf Epilepsie zur Untersuchung vorgestellt wird, versucht die Ärztin oder der Arzt zunächst zu klären, was sich während des Anfalls tatsächlich ereignet hat. Was tat das Kind unmittelbar vor dem Anfall? Trat der Anfall plötzlich auf oder gab es Vorzeichen? Verlor das Kind das Bewusstsein oder nicht? Traten Krämpfe auf oder nicht? Beschränkten sich die Krämpfe auf einen bestimmten Körperbereich oder betrafen sie den gesamten Körper? Wie lange dauerte der Anfall? War das Kind nach dem Anfall erschöpft, schlief es ungewöhnlich viel oder bestand ein vorübergehender Gedächtnisverlust? Diese Informationen werden in der Regel von den Eltern, Angehörigen, Lehrkräften oder anderen Personen erhoben, die den Anfall unmittelbar beobachtet haben.
In vielen Fällen besitzt eine möglichst genaue Beschreibung des Anfalls einen sehr hohen Wert für den diagnostischen Prozess. Heute verwenden viele Familien Mobiltelefone, um den Anfall – soweit möglich – aufzuzeichnen. Solche kurzen Videoaufnahmen helfen der Ärztin oder dem Arzt häufig wesentlich genauer bei der Beurteilung als eine spätere mündliche Beschreibung allein.
Nach der Erhebung der Krankengeschichte erfolgt die klinisch-neurologische Untersuchung des Kindes. Ziel dieses Untersuchungsschrittes ist die Beurteilung der neurologischen Entwicklung, der motorischen Fähigkeiten, der Sensibilität, der Reflexe, der Sprache, des Gedächtnisses sowie zahlreicher weiterer Funktionen des Gehirns. Bei vielen Kindern mit Epilepsie ist der neurologische Untersuchungsbefund vollständig unauffällig. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen sich Auffälligkeiten zeigen, die Hinweise auf die Ursache oder auf die Lokalisation einer Schädigung im Gehirn geben.
Neben der Erhebung der Krankengeschichte und der klinischen Untersuchung gehört das Elektroenzephalogramm (Electroencephalography – EEG) zu den am häufigsten eingesetzten diagnostischen Verfahren bei Epilepsie. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns mithilfe von Elektroden, die auf der Kopfhaut angebracht werden. Die elektrischen Signale werden anschließend in Form von Wellenlinien dargestellt und von Fachärztinnen und Fachärzten für Neurologie ausgewertet.
Ein Elektroenzephalogramm kann im Wachzustand, während des Schlafes oder über längere Beobachtungszeiträume durchgeführt werden. In einigen Fällen wird das Kind aufgefordert, schnell zu atmen oder sich flackerndem Licht auszusetzen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, elektrische Auffälligkeiten des Gehirns nachweisen zu können. Ist das erste Elektroenzephalogramm vollständig unauffällig, besteht jedoch weiterhin der Verdacht auf eine Epilepsie, kann die Untersuchung zu unterschiedlichen Zeitpunkten mehrfach wiederholt werden.
In der symptommedizin wird das Elektroenzephalogramm jedoch nicht als einziges Kriterium angesehen, um eine Epilepsie zu bestätigen oder auszuschließen. Es gibt Kinder, die tatsächlich an Epilepsie leiden, deren Elektroenzephalogramm bei einigen Untersuchungen dennoch vollständig unauffällig bleibt. Umgekehrt gibt es auch Fälle, bei denen das Elektroenzephalogramm bestimmte Auffälligkeiten zeigt, obwohl die betroffene Person klinisch noch nie einen epileptischen Anfall erlitten hat. Deshalb muss das Ergebnis des Elektroenzephalogramms stets gemeinsam mit der gesamten Krankengeschichte sowie allen weiteren klinischen Befunden beurteilt werden.
Wenn die Struktur des Gehirns untersucht werden muss, kommen bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (Magnetic Resonance Imaging – MRI) zum Einsatz. Ziel der Magnetresonanztomographie ist es, Veränderungen nachzuweisen, die mit einer Epilepsie in Zusammenhang stehen könnten, beispielsweise angeborene Fehlbildungen, Hirnnarben, Schädigungen nach Verletzungen, Tumoren oder andere Auffälligkeiten des zentralen Nervensystems.
In besonderen Fällen werden zusätzlich Blutuntersuchungen, genetische Untersuchungen, Stoffwechseluntersuchungen oder weitere spezialisierte diagnostische Verfahren veranlasst. Dies ist insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder bei Fällen von Epilepsie, die bereits sehr früh im Leben auftreten, von besonderer Bedeutung.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des diagnostischen Prozesses ist die Differenzialdiagnostik. Nicht jeder Krampfanfall ist eine Epilepsie. Nicht jeder Bewusstseinsverlust ist eine Epilepsie. In der klinischen Praxis gibt es zahlreiche andere Krankheitsbilder, die einer Epilepsie ähneln können, beispielsweise Synkopen infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen, Bewegungsstörungen, Fieberkrämpfe, bestimmte psychische Störungen oder verschiedene andere neurologische Erkrankungen. Deshalb muss die Ärztin oder der Arzt diese Möglichkeiten ausschließen, bevor die Diagnose Epilepsie gestellt wird.
Erst nach der Zusammenführung sämtlicher Daten aus der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung, dem Elektroenzephalogramm, den bildgebenden Verfahren sowie den ergänzenden Untersuchungen wird die endgültige Diagnose gestellt. Doch selbst nachdem die Diagnose festgelegt wurde, ist der diagnostische Prozess bei der Epilepsie noch nicht wirklich abgeschlossen. Mit der weiteren Entwicklung des Kindes, dem Verlauf der Erkrankung und den neuen Erkenntnissen, die während der Nachbeobachtung gewonnen werden, kann die ursprüngliche Diagnose angepasst, ergänzt oder neu klassifiziert werden.
Deshalb ist die Diagnostik der Epilepsie in der symptommedizin keine Handlung, die während eines einzigen Arztbesuches abgeschlossen wird, sondern in der Regel ein fortlaufender Prozess kontinuierlicher Verlaufskontrolle, kontinuierlicher Datenerhebung und kontinuierlicher Beurteilung über viele Monate oder sogar Jahre hinweg, mit dem Ziel, das Wesen der Erkrankung bei jedem einzelnen Kind immer besser zu verstehen.
IV. Gegenwärtig angewandte Behandlungsmethoden
Nachdem die Diagnose einer Epilepsie gestellt wurde, stellt sich für die Familie und die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt als Nächstes die Frage, wie die Erkrankung behandelt werden soll. In der symptommedizin besteht das vorrangige Behandlungsziel darin, die epileptischen Anfälle zu kontrollieren, ihre Häufigkeit zu verringern, ihren Schweregrad zu reduzieren und die Risiken zu begrenzen, die durch die epileptischen Anfälle entstehen können. Gleichzeitig wird angestrebt, dem Kind eine Entwicklung, schulische Bildung und Alltagsgestaltung zu ermöglichen, die dem normalen Leben möglichst nahekommen.
In den meisten Fällen stellen Antiepileptika die erste Behandlungsmaßnahme dar. Seit vielen Jahrzehnten bilden sie die wichtigste Grundlage der Therapie innerhalb der Epileptologie. Je nach Art der Epilepsie, dem Alter des Kindes, den begleitenden Symptomen sowie zahlreichen weiteren Faktoren wählt die Ärztin oder der Arzt das jeweils geeignete Medikament für den einzelnen Fall aus.
Gegenwärtig werden verschiedene Gruppen von Antiepileptika eingesetzt. Einige dieser Medikamente werden bereits seit mehreren Jahrzehnten klinisch angewendet und sind bis heute weiterhin im Gebrauch. Andere Arzneimittel wurden erst in den vergangenen Jahren entwickelt, in der Hoffnung, die Wirksamkeit der Behandlung zu verbessern oder unerwünschte Nebenwirkungen zu verringern.
In der klinischen Praxis bemüht sich die Ärztin oder der Arzt in der Regel zunächst darum, ein geeignetes Medikament auszuwählen. Spricht das Kind gut auf dieses Medikament an und lassen sich die epileptischen Anfälle kontrollieren, kann die Behandlung über einen längeren Zeitraum mit diesem einen Medikament fortgeführt werden. Reicht das Behandlungsergebnis nicht aus oder treten während der Therapie Schwierigkeiten auf, kann das Medikament gewechselt oder mit weiteren Arzneimitteln kombiniert werden.
Eine medikamentöse Behandlung führt in der Regel nicht sofort zum gewünschten Erfolg. Nach Beginn der Einnahme muss die Ärztin oder der Arzt den Krankheitsverlauf des Kindes über einen gewissen Zeitraum beobachten, um die Wirksamkeit der Therapie beurteilen zu können. Die Dosierung wird gewöhnlich schrittweise angepasst, um das bestmögliche Verhältnis zwischen der Kontrolle der Anfälle und der Verträglichkeit des Medikamentes zu erreichen.
Neben der therapeutischen Wirkung stellen auch die Nebenwirkungen der Medikamente einen wichtigen Bestandteil der Verlaufskontrolle dar. Je nach Medikament und je nach Kind können unterschiedliche Erscheinungen auftreten, beispielsweise Schläfrigkeit, Müdigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Verhaltensveränderungen, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme, Verdauungsstörungen oder andere unerwünschte Wirkungen. Deshalb erfordert die Behandlung in der Regel während des gesamten Beobachtungszeitraumes eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen der Familie und der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
Obwohl viele Kinder mit Antiepileptika gute Behandlungsergebnisse erreichen, gibt es dennoch eine Gruppe von Patientinnen und Patienten, bei denen die epileptischen Anfälle trotz einer leitliniengerechten medikamentösen Behandlung weiterhin auftreten. In der symptommedizin werden diese Fälle gewöhnlich als therapieresistente Epilepsie eingestuft. Dies stellt gegenwärtig eine der größten Herausforderungen innerhalb der Neurologie dar.
Für Patientinnen und Patienten mit therapieresistenter Epilepsie können weitere Behandlungsmethoden in Betracht gezogen werden. Eine dieser Methoden ist die Epilepsiechirurgie. Ziel des operativen Eingriffes ist es, den Hirnbereich zu identifizieren und zu entfernen, der als Ausgangspunkt der epileptischen Anfälle angesehen wird. Allerdings eignet sich diese Methode nicht für alle Patientinnen und Patienten. Vor einer Operationsentscheidung muss in der Regel eine sehr sorgfältige Abklärung mit zahlreichen Untersuchungen und spezialisierten diagnostischen Verfahren durchgeführt werden.
Neben der operativen Behandlung wird in bestimmten Fällen auch die Vagusnervstimulation (Vagus Nerve Stimulation – VNS) angewendet. Bei diesem Verfahren wird ein Gerät in den Körper implantiert, das elektrische Impulse erzeugt und auf den Vagusnerv überträgt, mit dem Ziel, die Häufigkeit der epileptischen Anfälle zu verringern.
Ein weiterer Behandlungsansatz, der bei der Epilepsie im Kindesalter erwähnt wird, ist die ketogene Ernährung (Ketogenic Diet). Dabei handelt es sich um eine spezielle Ernährungsform mit einem hohen Fettanteil und einem sehr niedrigen Kohlenhydratanteil. In bestimmten Fällen kann diese Methode dazu beitragen, die Anzahl der epileptischen Anfälle zu reduzieren. Sie wird unter der engen Betreuung von Ernährungsspezialistinnen und Ernährungsspezialisten sowie der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes durchgeführt.
Neben den direkten therapeutischen Maßnahmen zur Kontrolle der epileptischen Anfälle können Kinder mit Epilepsie zusätzlich weitere Unterstützungsmaßnahmen benötigen, die das Lernen, die Sprache, die Motorik, die psychische Entwicklung oder das Verhalten betreffen. Ziel dieser Unterstützungsmaßnahmen ist es, dem Kind eine bessere Anpassung an den Alltag zu ermöglichen und die langfristigen Auswirkungen der Erkrankung zu vermindern.
Im Verlauf der vergangenen Jahre sind mit der Weiterentwicklung der Neurologie auch die Behandlungsmöglichkeiten der Epilepsie immer vielfältiger geworden und haben für viele Patientinnen und Patienten zu besseren Ergebnissen geführt. Dennoch gibt es trotz dieser Fortschritte weiterhin Fälle, bei denen die epileptischen Anfälle nicht vollständig kontrolliert werden können oder eine Behandlung über einen sehr langen Zeitraum erforderlich bleibt.
Aus diesem Grund gilt die Epilepsie bis heute als eine neurologische Erkrankung, die in der symptommedizin eine langfristige Verlaufskontrolle und eine langfristige Behandlung erfordert.
V. Verlaufskontrolle – Rezidiv
Aus der Sicht der symptomorientierten Medizin endet die Behandlung der Epilepsie nicht, sobald die epileptischen Anfälle unter Kontrolle gebracht wurden. Tatsächlich sind viele Ärztinnen und Ärzte der Auffassung, dass die Phase der Nachbeobachtung nach der Behandlung mindestens ebenso bedeutsam ist wie die anfängliche Behandlungsphase. Aus diesem Grund beginnt das Kind nach der Diagnosestellung und dem Beginn der Behandlung in der Regel einen Verlaufskontrollprozess, der sich über viele Monate oder sogar viele Jahre erstreckt.
Während dieses gesamten Zeitraumes besteht das Ziel der Verlaufskontrolle nicht nur darin, die Anzahl der weiterhin auftretenden epileptischen Anfälle zu erfassen, sondern den gesamten Krankheitsverlauf zu beurteilen. Die Ärztin oder der Arzt muss wissen, ob weiterhin epileptische Anfälle auftreten oder nicht, wie lange die anfallsfreie Zeit andauert, wie sich die schulische Entwicklung und das Alltagsleben des Kindes verändern, ob die Medikamente gut vertragen werden und ob während der Behandlung unerwünschte Wirkungen auftreten.
Nach Beginn der Behandlung mit Antiepileptika wird das Kind in der Regel in regelmäßigen Abständen zur Nachuntersuchung einbestellt. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Kontrolluntersuchungen können je nach Einzelfall unterschiedlich sein. In der Anfangsphase erfolgt die Verlaufskontrolle gewöhnlich häufiger, um den Behandlungserfolg zu beurteilen und die Dosierung der Medikamente gegebenenfalls anzupassen. Sobald sich die Erkrankung stabilisiert hat, können die Abstände zwischen den Kontrolluntersuchungen verlängert werden.
Bei den Nachuntersuchungen erkundigt sich die Ärztin oder der Arzt in der Regel erneut nach dem gesamten Verlauf seit der vorherigen Untersuchung. Die Familie wird gefragt, ob weiterhin epileptische Anfälle aufgetreten sind oder nicht, wann der letzte Anfall stattgefunden hat, wie sich das Lernen, das Verhalten, der Schlaf und andere Veränderungen des Kindes entwickelt haben. Darüber hinaus kann das Elektroenzephalogramm im Verlauf der Nachbeobachtung mehrfach durchgeführt werden, um Veränderungen der elektrischen Aktivität des Gehirns zu dokumentieren.
Eine der Fragen, die viele Familien am meisten beschäftigt, lautet, wann die Medikamente reduziert oder vollständig abgesetzt werden können. Gleichzeitig gehört diese Entscheidung zu den schwierigsten Aspekten der Behandlung der Epilepsie. Wird die Reduzierung der Medikamente zu früh vorgenommen, kann das Risiko eines erneuten Auftretens epileptischer Anfälle ansteigen. Wird die Behandlung dagegen zu lange fortgesetzt, muss das Kind unter Umständen noch viele Jahre Medikamente einnehmen, obwohl klinisch keine epileptischen Anfälle mehr auftreten.
Aus diesem Grund erfolgt die Reduzierung der Medikamente gewöhnlich mit großer Vorsicht. In den meisten Fällen wird eine Dosisreduktion erst dann in Betracht gezogen, wenn das Kind über einen ausreichend langen Zeitraum anfallsfrei geblieben ist. Dieser Zeitraum kann je nach Art der Epilepsie, dem jeweiligen Epilepsiesyndrom und dem einzelnen Krankheitsfall unterschiedlich sein. Die Reduzierung der Medikamente erfolgt gewöhnlich schrittweise über mehrere Wochen oder Monate, um das Risiko eines erneuten Auftretens epileptischer Anfälle möglichst gering zu halten.
Selbst nachdem die Medikamente vollständig abgesetzt wurden, wird die Verlaufskontrolle in der Regel fortgesetzt. Viele Kinder werden weiterhin in regelmäßigen Abständen zur Nachuntersuchung einbestellt und unterziehen sich über einen bestimmten Zeitraum den erforderlichen Kontrolluntersuchungen. Der Grund dafür liegt in einer Fragestellung, die innerhalb der Epileptologie stets von Bedeutung ist: dem Risiko eines Rezidivs.
In der Symptommedizin versteht man unter einem Rezidiv das erneute Auftreten epileptischer Anfälle nach einem Zeitraum erfolgreicher Anfallskontrolle oder nach Abschluss der Behandlung. Dies gehört sowohl für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte als auch für die Familien der Patientinnen und Patienten zu den größten Sorgen. Auch wenn viele Kinder über Jahre hinweg keine epileptischen Anfälle mehr zeigen, wird das Risiko eines Rezidivs während der Verlaufskontrolle weiterhin berücksichtigt.
Studien zeigen, dass das Rezidivrisiko nicht bei allen Kindern gleich ist.
Einige Fälle weisen eine sehr günstige Prognose auf und zeigen nach dem Absetzen der Medikamente keine weiteren epileptischen Anfälle mehr. In anderen Fällen treten die epileptischen Anfälle nach vielen Monaten oder sogar nach mehreren Jahren stabiler Verhältnisse erneut auf. Aus diesem Grund ist die Beurteilung des Rezidivrisikos zu einem wichtigen Bestandteil der langfristigen Verlaufskontrolle geworden.
Bei der Einschätzung dieses Risikos werden zahlreiche Faktoren berücksichtigt. Die Art der Epilepsie, das Erkrankungsalter, die Dauer der Anfallsfreiheit, die Ergebnisse des Elektroenzephalogramms, Auffälligkeiten in der bildgebenden Diagnostik des Gehirns sowie viele weitere Daten können in die Beurteilung einbezogen werden. Dennoch ist die symptommedizin bis heute nicht in der Lage, mit absoluter Sicherheit vorherzusagen, in welchen Fällen ein Rezidiv auftreten wird und in welchen nicht.
Deshalb nimmt die langfristige Verlaufskontrolle weiterhin eine zentrale Rolle in der Behandlung der Epilepsie ein. Für viele Familien ist die anfallsfreie Zeit ein positives Zeichen und gibt Anlass zu großer Hoffnung. Gleichzeitig bleibt neben dieser Hoffnung jedoch stets eine gewisse Vorsicht bestehen, da die Möglichkeit eines Rezidivs auch in Zukunft weiterhin gegeben sein kann.
Aus der Sicht der symptommedizin besteht der Behandlungsverlauf der Epilepsie daher nicht nur in der Kontrolle der epileptischen Anfälle in der Gegenwart, sondern ebenso in einer langfristigen Verlaufskontrolle, mit der die Stabilität der Erkrankung über die Zeit beurteilt werden soll. Dies ist zugleich der Grund, weshalb viele Kinder auch dann weiterhin nachkontrolliert werden, wenn keine epileptischen Anfälle mehr auftreten und die medikamentöse Behandlung bereits beendet wurde.
VI. Aktuelle Situation und Daten zur Epilepsie bei Kindern
Die Epilepsie gilt heute als eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Nach den in den vergangenen Jahren veröffentlichten Daten leben weltweit mehrere zehn Millionen Menschen mit Epilepsie, und jedes Jahr werden weiterhin zahlreiche neue Fälle diagnostiziert. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten, doch Kinder gehören weiterhin zu den besonders beachteten Patientengruppen, da die Erkrankung in einer Phase auftritt, in der sich das Gehirn und die Persönlichkeit noch in der Entwicklung befinden.
Nach epidemiologischen Statistiken schwankt die Häufigkeit der Epilepsie je nach Land und Bevölkerungsgruppe. Im Durchschnitt leiden etwa fünf bis zehn Personen pro eintausend Einwohner an Epilepsie. Bezogen auf die Weltbevölkerung wird die Zahl der Menschen, die derzeit mit Epilepsie leben, auf mehr als fünfzig Millionen geschätzt.
Kinder stellen dabei einen erheblichen Anteil dar. Zahlreiche Studien zeigen, dass das Risiko für das Auftreten einer Epilepsie in den ersten Lebensjahren am höchsten ist. Gleichzeitig handelt es sich dabei um die Phase, in der sich das Gehirn am stärksten entwickelt. Aus diesem Grund stoßen epileptische Anfälle, die in diesem Lebensabschnitt auftreten, in Fachkreisen stets auf besondere Aufmerksamkeit.
Jedes Jahr wird weltweit bei mehreren hunderttausend Kindern erstmals eine Epilepsie diagnostiziert. In den Industrieländern liegt die jährliche Neuerkrankungsrate in der Regel zwischen dreißig und fünfzig Fällen pro einhunderttausend Kinder. In einigen Regionen mit ungünstigeren medizinischen und sozialen Rahmenbedingungen kann diese Zahl deutlich höher liegen.
In Europa und insbesondere in Deutschland gehört die Epilepsie im Kindesalter weiterhin zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen innerhalb der Neuropädiatrie. Zehntausende Kinder und Jugendliche befinden sich wegen einer Epilepsie in medizinischer Betreuung und Behandlung. Jedes Jahr nimmt das Gesundheitssystem zahlreiche neue Fälle auf, die diagnostiziert, behandelt und langfristig nachbetreut werden müssen.
Dank der Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren während der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Prognose der Epilepsie deutlich verbessert. Ein großer Anteil der Kinder kann mit Antiepileptika eine gute Kontrolle der epileptischen Anfälle erreichen. Bei einigen Kindern treten nach mehreren Jahren der Behandlung keine epileptischen Anfälle mehr auf, sodass nach Beurteilung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes eine Reduzierung oder ein Absetzen der Medikamente in Betracht gezogen werden kann.
Neben diesen positiven Entwicklungen zeigt die symptomorientierte Medizin jedoch weiterhin, dass es eine nicht unerhebliche Gruppe von Kindern gibt, die über lange Zeit mit der Erkrankung leben müssen. Einige Fälle erfordern eine Behandlung über viele Jahre hinweg. Andere gehören zur Gruppe der therapieresistenten Epilepsien und erreichen trotz verschiedener Behandlungsverfahren nicht das gewünschte Ergebnis.
Neben den epileptischen Anfällen selbst stehen auch die begleitenden Erkrankungen zunehmend im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Studien der vergangenen Jahre zeigen, dass Kinder mit Epilepsie häufiger Schwierigkeiten im Bereich des Lernens, der Aufmerksamkeit, des Verhaltens, der psychischen Entwicklung und der sozialen Entwicklung aufweisen als Kinder ohne Epilepsie. Dadurch beschränkt sich die Betreuung von Kindern mit Epilepsie heute nicht mehr ausschließlich auf die Kontrolle der epileptischen Anfälle, sondern muss den gesamten Entwicklungsverlauf des Kindes berücksichtigen.
Die Belastung durch die Epilepsie betrifft nicht nur die erkrankten Kinder selbst. Für viele Familien bringt die Erkrankung tiefgreifende Veränderungen des täglichen Lebens mit sich. Die Eltern müssen ihre Kinder regelmäßig zu ärztlichen Kontrollen begleiten, die Einnahme der Medikamente überwachen, auf das mögliche Auftreten epileptischer Anfälle achten und zahlreiche Bereiche des Familienalltags anpassen, um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten. Diese psychischen Belastungen können sich über viele Jahre erstrecken.
Auch für das Gesundheitssystem verursacht die Epilepsie erhebliche Kosten. Die Ausgaben für ärztliche Untersuchungen, Laboruntersuchungen, Elektroenzephalographie, bildgebende Diagnostik, medikamentöse Behandlung, Rehabilitation, schulische Unterstützungsmaßnahmen sowie zahlreiche weitere medizinische Leistungen stellen eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Belastung für die Gesellschaft dar. Aus diesem Grund gehört die Epilepsie in vielen Ländern zu den neurologischen Erkrankungen, denen innerhalb der Programme der öffentlichen Gesundheitsversorgung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Obwohl das Wissen über die Epilepsie kontinuierlich erweitert wird und sich die Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterentwickeln, gehört die Epilepsie bis heute weiterhin zu den großen Herausforderungen der modernen Neurologie nach der symptomorientierten Medizin.
Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit den Ursachen des Krankheitsbeginns, der langfristigen Prognose, dem Risiko eines Rezidivs, dem Zusammenhang zwischen Epilepsie und den begleitenden Erkrankungen sowie den zum Teil sehr großen Unterschieden zwischen einzelnen Patientinnen und Patienten werden weiterhin wissenschaftlich untersucht.
Aus diesem Grund ist die Epilepsie auch nach vielen Jahrzehnten der Forschung und Behandlung heute nicht nur eine neurologische Erkrankung im engeren Sinne, sondern zugleich ein umfassendes Krankheitsgebiet, das zahlreiche unterschiedliche Bereiche der Medizin berührt. Dies erklärt zugleich, weshalb sich die Epileptologie kontinuierlich weiterentwickelt und weshalb die mit der Epilepsie verbundenen Fragestellungen bis heute noch nicht abgeschlossen sind.
VII. Zusammenfassende Übersicht – KAPITEL A
| Inhalt | Zusammenfassung |
| Krankheitsausmaß | Eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen |
| Zahl der Betroffenen | Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit |
| Häufig betroffene Altersgruppen | Kinder und ältere Menschen |
| Häufigster Erkrankungsbeginn | In den ersten Lebensjahren |
| Erkrankungshäufigkeit | Etwa 5–10 Betroffene pro 1.000 Einwohner |
| Neuerkrankungen bei Kindern pro Jahr | Mehrere hunderttausend Fälle |
| Hauptbehandlung | Antiepileptika |
| Behandlungsziel | Kontrolle der epileptischen Anfälle |
| Behandlungsergebnis | Bei vielen Kindern gute Anfallskontrolle |
| Reduzierung oder Absetzen der Medikamente | In einigen Fällen möglich |
| Therapieresistente Epilepsie | Besteht weiterhin |
| Verlaufskontrolle nach der Behandlung | Dauert häufig viele Jahre |
| Rezidivrisiko | Wird kontinuierlich überwacht |
| Rolle des EEG | Verlaufskontrolle und Unterstützung der Beurteilung |
| Begleiterkrankungen und Begleitsymptome | ADHD, Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten, psychische Symptome |
| Auswirkungen auf das Lernen | Können langfristig bestehen |
| Auswirkungen auf die Familie | Häufig erheblich |
| Belastung des Gesundheitssystems | Hohe Kosten für Behandlung und Verlaufskontrolle |
| Noch offene Fragen | Ursachen und Langzeitprognose |
| Allgemeine Beurteilung | Weiterhin eine große Herausforderung der Neurologie |
KAPITEL B – EPILEPSIE nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
I. Der 4-SÄULEN-Prozess nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
Nachdem die Epilepsie aus der Sicht der symptomorientierten Medizin untersucht wurde, stellt sich eine weitere Frage: Was ist gegenwärtig vorhanden, das die Krankheit oder das Symptom hervorbringt, das sich gegenwärtig am körperlichen oder psychischen SOMA eines Menschen zeigt? Genau hier beginnt die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs.
Im Unterschied zur symptomorientierten Medizin, die gewöhnlich bei der gegenwärtig bestehenden Krankheit oder dem gegenwärtig bestehenden Symptom beginnt, beginnt die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs mit dem 4-SÄULEN-Prozess, bestehend aus TÂM – TÁC-Ý – NĂNG – THÂN.
Nach diesem Prozess ist die Epilepsie nicht der Ausgangspunkt der Untersuchung, sondern lediglich eine Krankheit beziehungsweise ein Symptom, das am SOMA (thân) wahrgenommen wird. Ebenso sind Angst, Unsicherheit, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung oder andere Verhaltensweisen beziehungsweise psychische Erscheinungen lediglich Symptome oder Krankheiten, die gegenwärtig fortlaufend am und im SOMA (körperliches SOMA und psychisches SOMA) GESCHEHEN.
Nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
. wird TÂM ausschließlich als Lebens-Daten-Bank verstanden, die in jedem Menschen gegenwärtig fortlaufend erscheinend ist. Diese Lebens-Daten-Bank stellt die Daten bereit, aus denen die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý auswählt, um das Verhalten gegenüber den Einwirkungen auszurichten, die im jeweiligen Augenblick des Lebens gegenwärtig fortlaufend innerhalb oder außerhalb des Menschen stattfinden.
. ist die TÁC-Ý der gegenwärtig fortlaufend wirkende WILLE. Genau diese TÁC-Ý führt zum Zustand der NĂNG (psychisch-energetische Intensität).
. ist die NĂNG der gegenwärtig fortlaufend erscheinende ZUSTAND der psychisch-energetischen Intensität (Psychological energetic intensity), der der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý entspricht.
Wenn die TÁC-Ý gegenwärtig fortlaufend WIRKT, dann ERSCHEINT die gegenwärtig fortlaufend NĂNG entsprechend.
Wenn die gegenwärtig fortlaufend NĂNG ERSCHEINT, dann GESCHIEHT die entsprechende gegenwärtig fortlaufend Krankheit am und im SOMA (körperliches SOMA und psychisches SOMA).
Die Ordnung dieses Prozesses WIRKT gegenwärtig fortlaufend und steht in jedem einzelnen Augenblick ununterbrochen in gegenseitiger Wechselwirkung.
Deshalb wird in der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs die Krankheit nicht als eine eigenständige Entität untersucht, die sich selbst am und im SOMA hervorbringt. Ebenso wird die Krankheit nicht als ein zufällig auftretendes Phänomen untersucht.
Die Krankheit am körperlichen SOMA oder am psychischen SOMA ist lediglich das, was gegenwärtig fortlaufend GESCHIEHT und gegenwärtig fortlaufend WAHRGENOMMEN wird, als Ausdruck eines gegenwärtig fortlaufend wirkenden Prozesses von TÁC-Ý – NĂNG – SOMA.
Aus dieser Sicht lautet bei einem Kind, bei dem eine Epilepsie diagnostiziert wurde, die erste Frage nicht, zu welcher Epilepsiegruppe die Erkrankung gehört, wie das Elektroenzephalogramm aussieht oder welches Medikament erforderlich ist, sondern:
Welche gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý WIRKT und führt zu dem Symptom oder der Krankheit, die gegenwärtig fortlaufend am und im SOMA GESCHIEHT?
II. Ist die Epilepsie die Ursache oder eine Krankheit?
Nachdem der 4-SÄULEN-Prozess, bestehend aus TÂM – TÁC-Ý – NĂNG – SOMA, untersucht wurde, stellt sich die nächste Frage: Ist die Epilepsie tatsächlich die Ursache oder lediglich eine gegenwärtig fortlaufend geschehende Krankheit?
Im alltäglichen Leben ebenso wie in der symptomorientierten Medizin richtet sich, sobald bei einem Kind eine Epilepsie diagnostiziert wurde, nahezu die gesamte Aufmerksamkeit auf die Epilepsie. Man untersucht die Epilepsie, überwacht die Epilepsie, behandelt die Epilepsie und versucht zu verhindern, dass die Epilepsie erneut auftritt. Je intensiver die Epilepsie untersucht wird, desto umfangreicher wird das Wissen über sie. Während dieses gesamten Prozesses wird jedoch eine andere Frage nur selten gestellt:
An welcher Stelle befindet sich die Epilepsie tatsächlich innerhalb des Prozesses der Krankheitsentstehung?
Nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs GESCHEHEN alle Krankheiten und Symptome, die beim Menschen wahrgenommen werden, gegenwärtig fortlaufend am SOMA, im SOMA oder außerhalb des SOMA. Das bedeutet, dass Krankheit oder Symptom nicht den Ausgangspunkt darstellen, sondern lediglich das sind, was gegenwärtig fortlaufend GESCHIEHT.
Wenn ein Kind einen epileptischen Anfall erleidet, werden die Erscheinungen wahrgenommen, die gegenwärtig fortlaufend am Körper dieses Kindes GESCHIEHEN. Diese Erscheinungen werden als Epilepsie bezeichnet. Die Benennung macht die Epilepsie jedoch nicht zur Ursache. Die Epilepsie bleibt lediglich eine Krankheit beziehungsweise ein Symptom, das gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDES am SOMAwahrgenommen wird.
Ordnet man die Epilepsie in den 4-SÄULEN-Prozess ein, so befindet sich die Epilepsie nicht im TÂM. Die Epilepsie ist lediglich ein Zustand, der gegenwärtig fortlaufend am SOMA GESCHIEHT, entsprechend dem gegenwärtig fortlaufend erscheinenden Zustand der NĂNG, der wiederum der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý entspricht.
Deshalb kann die Epilepsie nicht gleichzeitig sowohl Ursache als auch Krankheit ihrer selbst sein. Eine Krankheit kann sich ebenso wenig selbst entstehen wie ein Schatten sich selbst formen kann.
Deshalb ist das, was gegenwärtig fortlaufend am SOMAwahrgenommen wird, lediglich der Endpunkt eines Prozesses. Wenn bei einem Kind eine Epilepsie diagnostiziert wird, bleibt die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs daher nicht bei der Bezeichnung Epilepsie stehen, sondern untersucht, WAS gegenwärtig fortlaufend WIRKT und zu diesem gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDEN Zustand führt.
Wenn die gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDE Krankheit am SOMA GESCHIEHT, welche NĂNG ERSCHEINT dann gegenwärtig fortlaufend? Wenn eine gegenwärtig fortlaufend NĂNG ERSCHEINT, welche TÁC-Ý WIRKT gegenwärtig fortlaufend?
Darin besteht der grundlegende Unterschied zwischen der symptomorientierten Medizin und der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs, wenn beide dieselbe Krankheit untersuchen, die als Epilepsie bezeichnet wird.
III. DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE und PRÄVENTION der Epilepsie nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
Wenn die Epilepsie als eine Krankheit verstanden wird, die als gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDES am SOMAwahrgenommen wird, richtet sich der Schwerpunkt der Untersuchung nicht mehr auf diese Krankheit selbst, sondern auf die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý, die zu dieser Krankheit führt.
Genau an diesem Punkt unterscheidet sich der Prozess der DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE und der PRÄVENTION nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs grundlegend von der symptomorientierten Medizin.
In der symptomorientierten Medizin beginnt der diagnostische Prozess gewöhnlich mit der Krankheit. Die Krankheit wird wahrgenommen, benannt und klassifiziert; daraus entwickelt sich anschließend der entsprechende Behandlungsprozess. In der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs beginnt der Prozess der DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE dagegen mit der Untersuchung der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý, die zu der Krankheit führt, die als gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDES am körperlichen oder psychischen SOMAwahrgenommen wird.
Der therapeutische Prozess nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs richtet sich deshalb nicht gegen die Krankheit, die als Epilepsie bezeichnet wird, sondern auf das ERNEUERN der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý.
Die Hirnstimulation (Brain Stimulation) sog. „PERG-BS“ mittels der Technik
. TransCranial Fingerstimulation (tCFS) und
. TransFacial Fingerstimulation (tFFS)
wird als unterstützendes Mittel eingesetzt, damit der Inhalt der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý ERNEUERT werden kann. Dieser Vorgang wird als „mPERG/New“ bezeichnet. Dadurch wird der gegenwärtig fortlaufend erscheinende Zustand der NĂNG ERNEUERT, sodass auch die gegenwärtig fortlaufend am SOMA erscheinende Situation ERNEUERT wird.
Deshalb liegt der Schwerpunkt der Therapie nicht bei der Krankheit, sondern beim ERNEUERN der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý.
Von hier aus erhält auch der Begriff der PRÄVENTION in der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs eine andere Bedeutung:
. PRÄVENTION bedeutet nicht, darauf zu warten, dass eine Krankheit auftritt, um anschließend zu versuchen, ihr erneutes Auftreten zu verhindern.
. PRÄVENTION bedeutet auch nicht, lediglich zu beobachten, ob eine Krankheit noch geschehend ist oder bereits verschwunden ist.
PRÄVENTION bedeutet, dass die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý in jedem einzelnen Moment wahrgenommen werden soll.
Wenn die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý wahrgenommen wird, wird auch die gegenwärtig fortlaufend erscheinende NĂNG wahrgenommen. Wenn die gegenwärtig fortlaufend erscheinende NĂNG wahrgenommen wird, werden auch die entsprechenden Krankheiten wahrgenommen, die gegenwärtig fortlaufend am SOMA GESCHEHEN.
Deshalb beginnt die PRÄVENTION nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs nicht bei der Krankheit, sondern bei der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý.
Dies ist zugleich der Grund, weshalb in der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE und PRÄVENTION nicht voneinander getrennt sind, sondern gemeinsam von einem einzigen Ausgangspunkt ausgehen: der Wahrnehmung der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý.
KAPITEL C – Nachweise und Dokumentierte Belege
Diese Dokumentation wurde auf der Grundlage bereits veröffentlichter klinischer Unterlagen, der während der Begleitung der Familie erhobenen Verlaufsdaten sowie der direkten Kommunikation zwischen der Mutter des Kindes und dem Autor während des Beobachtungszeitraums von 2025 bis 2026 erstellt.
Nach den Angaben der Familie traten die epileptischen Symptome bei dem Jungen erstmals im Alter von etwa drei Jahren auf. Nach der Untersuchung durch eine Fachärztin beziehungsweise einen Facharzt für Neuropädiatrie wurde die Diagnose Epilepsie gestellt, und das Kind begann den Prozess der Verlaufskontrolle, der regelmäßigen Nachuntersuchungen sowie der Behandlung mit Antiepileptika.
Im Zeitraum vom dritten bis zum achten Lebensjahr wurde das Kind weiterhin fachärztlich betreut, erhielt die verordneten Medikamente und nahm die planmäßigen Nachuntersuchungen im dreimonatigen Rhythmus wahr. Parallel zur Epilepsie dokumentierte die Familie zugleich verschiedene weitere Erscheinungen im Zusammenhang mit Asthma bronchiale sowie einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).
Im April 2025 begann die Familie die Begleitung nach TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Kind weiterhin in der fachärztlichen Behandlung und Verlaufskontrolle der Epilepsie mittels medikamentöser Therapie in der Neuropädiatrie.
Nach Beginn der praktischen Anwendung gemäß den Anleitungen von TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs setzte die Familie die regelmäßigen Nachuntersuchungen entsprechend den Terminen der behandelnden Ärztin beziehungsweise des behandelnden Arztes unverändert fort.
Etwa drei Monate nach Beginn der Begleitung durch die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs erlaubte das Ergebnis der Nachuntersuchung eine Reduzierung der bis dahin eingenommenen Medikamentendosis um etwa fünfzig Prozent.
Die Familie setzte die praktische Anwendung gemäß den zuvor festgelegten Anleitungen fort und nahm weiterhin die vereinbarten Kontrolltermine in der neuropädiatrischen Fachambulanz wahr.
Etwa drei Monate später wurde bei der nächsten Nachuntersuchung die Medikamentendosis erneut reduziert und betrug nur noch ungefähr fünfundzwanzig Prozent der ursprünglichen Dosierung.
Nach dieser Phase entschied die Mutter, die medikamentöse Behandlung ihres Kindes vollständig abzusetzen und den tatsächlichen Verlauf ihres Kindes im Alltag weiter zu beobachten.
Während des gesamten Zeitraums nach dem Absetzen der Medikamente beobachtete die Familie kein erneutes Auftreten epileptischer Anfälle wie zuvor.
Am 16.06.2026 wurde das Kind entsprechend dem vereinbarten Termin erneut fachärztlich untersucht.
Nach Durchführung eines Elektroenzephalogramms (EEG) übermittelte die Mutter dem Autor eine Nachricht mit dem Untersuchungsergebnis.
Nach dem dokumentierten Inhalt dieser Kommunikation teilte die Mutter mit, dass die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt im Elektroenzephalogramm des Kindes keine epileptischen Potenziale mehr festgestellt habe.
In derselben Nachricht bedankte sich die Mutter zugleich und brachte ihre Auffassung zum Ausdruck, dass dieses Ergebnis mit der praktischen Anwendung gemäß den Anleitungen von der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs zusammenhänge, welche die Familie seit April 2025 kontinuierlich durchgeführt hatte.
Vom Beginn der Begleitung durch die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs im April 2025 bis zur Nachuntersuchung am 16.06.2026 erstreckte sich der gesamte Beobachtungszeitraum über ungefähr vierzehn (14) Monate.
Vom Zeitpunkt der Diagnosestellung einer Epilepsie im Alter von etwa drei Jahren bis zur Nachuntersuchung am 16.06.2026 umfasste der Beobachtungszeitraum ungefähr fünf (5) Jahre.
Alle vorstehend dargestellten Sachverhalte bilden die dokumentierten Nachweise, die in diesem ATLAS-CASE als Grundlage für den Vergleich zwischen dem diagnostisch-therapeutischen Vorgehen der symptomorientierten Medizin und der DIAGNOSTIK – INDIKATIONSSTELLUNG – THERAPIE sowie der Prävention nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs verwendet werden.



KAPITEL D – GUTACHTLICHE GEGENÜBERSTELLUNG zwischen der symptomorientierten Medizin und der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs
| Begutachtungskategorie | Symptomorientierte Medizin | TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs |
| Was ist Epilepsie? | Neurologische Erkrankung | Krankheit, die gegenwärtig fortlaufend am und im SOMA GESCHIEHT |
| Untersuchungsgegenstand | Gehirn | TÁC-Ý – NĂNG – SOMA |
| Ausgangspunkt | Epileptischer Anfall | Gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý |
| Was wird erkannt? | Symptom | Gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý und Krankheit |
| Untersuchung der Ursache | Neurologische Auffälligkeiten | Gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý |
| Rolle des EEG | Instrument zur Diagnostik und Verlaufskontrolle | Instrument zur Dokumentation der Erscheinungen |
| Rolle der Medikamente | Kontrolle der epileptischen Anfälle | Kein Bestandteil des therapeutischen Bezugsrahmens der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs |
| Behandlungsziel | Verringerung oder Ausbleiben epileptischer Anfälle | ERNEUERUNG der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý |
| Schwerpunkt der Intervention | Krankheit | Gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý |
| Diagnostischer Prozess | Ausgangspunkt ist die Krankheit | Ausgangspunkt ist die Untersuchung der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý |
| Therapeutischer Prozess | Medikamente und neurologische Unterstützung | Hirnstimulation „PERG-BS“ mit „tCFS + tFFS“ sowie Programmierung einer NEUEN gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý sog. „mPERG/New“ |
| Rolle von „PERG-BS“ | Kein Bestandteil des Behandlungsprotokolls | Hirnstimulation mittels „tCFS + tFFS“ |
| Rolle von „mPERG/New“ | Nicht vorhanden | ERNEUERUNG des Inhalts der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý |
| Bedeutung der Medikamentenreduktion | Gute therapeutische Wirkung | Dokumentierte Veränderung der Krankheit |
| Bedeutung des Absetzens der Medikamente | Weitere Beobachtung des Rezidivrisikos | Medikamente werden nicht mehr angewendet |
| Bedeutung des EEG vom 16.06.2026 | Keine epileptischen Potenziale nachweisbar | Dokumentation, dass die Krankheit gegenwärtig im EEG nicht mehr ERSCHEINT |
| Begleitendes ADHS | Begleiterkrankung | Krankheit entsprechend dem Bezugsrahmen der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý |
| Begriff der Genesung | Keine epileptischen Anfälle während des Beobachtungszeitraums | ERNEUERTE gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý |
| Begriff des Rezidivs | Erneutes Auftreten der Erkrankung | ERNEUT gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý |
| Begriff der PRÄVENTION | Verhindern des erstmaligen oder erneuten Auftretens der Krankheit | Wahrnehmung der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý |
| Hauptgegenstand der Untersuchung | Epilepsie | Gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý, die zur Epilepsie führt |
| Zentrale Fragestellung | Wie lässt sich die Epilepsie kontrollieren? | WAS WIRKT gegenwärtig fortlaufend und führt zur gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDEN Epilepsie? |
| Aussagekraft der Falldokumentation des Kindes | Ein Fall mit günstigem klinischem Verlauf | Eine Falldokumentation zur Verifizierung des Untersuchungsansatzes TÁC-Ý – NĂNG – SOMA |
KAPITEL E – SCHLUSSFOLGERUNG
Aus den in dieser Dokumentation dargestellten Sachverhalten kann bestätigt werden, dass bei dem Jungen im Alter von etwa drei Jahren eine Epilepsie diagnostiziert wurde und dass er anschließend einen etwa fünf Jahre dauernden Verlauf mit Nachbeobachtung, regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und einer Behandlung mit Antiepileptika durchlaufen hat. Während dieses gesamten Zeitraums erfolgten Diagnostik, Behandlung und Verlaufskontrolle vollständig nach dem Vorgehen der Symptommedizin.
Die in der Dokumentation festgehaltenen Daten zeigen zugleich, dass die Familie ab April 2025 mit der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs begann, während die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in der neuropädiatrischen Fachambulanz weiterhin fortgesetzt wurden. Dies stellt einen wichtigen Aspekt dar, da die Begleitung nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs die medizinische Verlaufskontrolle nicht ersetzte, sondern parallel zu ihr durchgeführt wurde.
Drei Monate nach Beginn der praktischen Anwendung gemäß den Anleitungen von der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs wurde die Dosis der Antiepileptika um etwa fünfzig Prozent reduziert. Drei Monate später wurde die Medikamentendosis erneut weiter reduziert. Anschließend entschied die Mutter, die medikamentöse Behandlung ihres Kindes vollständig abzusetzen, die praktische Anwendung gemäß den Anleitungen von der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs fortzuführen und den tatsächlichen Verlauf ihres Kindes im Alltag weiter zu beobachten.
Nach den in der Dokumentation enthaltenen Angaben beobachtete die Familie vom Zeitpunkt des Absetzens der Medikamente bis zur Kontrolluntersuchung am 16.06.2026 kein erneutes Auftreten epileptischer Anfälle wie zuvor. Nach der Schilderung der Mutter zeigte das Elektroenzephalogramm bei dieser Kontrolluntersuchung, dass die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt keine epileptischen Potenziale mehr im EEG festgestellt hatte.
Aus der Sicht der symptommedizin bestätigen diese Daten einen günstigen klinischen Verlauf. Das Kind konnte die Medikamentendosis schrittweise reduzieren, nach dem vollständigen Absetzen der Medikamente über einen gewissen Zeitraum einen stabilen Zustand aufrechterhalten und zeigte bei der letzten Kontrolluntersuchung ein günstiges Elektroenzephalogramm. Nach den Grundsätzen der symptommedizin gehören diese Daten jedoch weiterhin in den Bereich der klinischen Verlaufskontrolle und können nicht dazu verwendet werden, den zukünftigen Krankheitsverlauf mit absoluter Sicherheit vorherzusagen.
Aus der Sicht der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs besitzt diese Dokumentation eine andere Bedeutung. Ihr Wert liegt nicht in der Epilepsie als Krankheit selbst, sondern darin, dass sie die Möglichkeit aufzeigt, eine Krankheit aus einem anderen Bezugsrahmen als dem der symptommedizin zu untersuchen. Innerhalb dieses Bezugsrahmens wird die Epilepsie nicht als Ursache angesehen, sondern als eine Krankheit, die als gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDES am SOMAwahrgenommen wird.
Untersucht wird die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý, die zu dieser Epilepsie führt.
Deshalb wird diese Dokumentation des Jungen nicht dazu verwendet, zu beweisen, dass alle Fälle von Epilepsie dieselbe Ursache oder denselben Interventionsverlauf besitzen. Ihr Wert besteht vielmehr darin, einen praktischen Nachweis dafür zu liefern, dass beim Untersuchen einer Krankheit nach dem 4-SÄULEN-System mit dem Prozess TÁC-Ý – NĂNG – SOMA Ergebnisse auftreten können, die sich von den Erklärungen unterscheiden, welche gewöhnlich aus dem Bezugsrahmen symptommedizinischen Bezugsrahmen abgeleitet werden.
Aus der Sicht der wissenschaftlichen Begutachtung zeigt diese Dokumentation zugleich den grundlegenden Unterschied zwischen beiden Herangehensweisen.
. Die symptomorientierte Medizin untersucht die Krankheit, die gegenwärtig wahrgenommen wird.
. Die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs untersucht die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý, die zur entsprechend gegenwärtig fortlaufend GESCHEHENDEN Krankheit führt.
Das bedeutet für den Untersuchungsprozess:
. Die symptomorientierte Medizin stellt die gegenwärtig erscheinende Krankheit in den Mittelpunkt.
. Die TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs stellt hingegen die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý in den Mittelpunkt.
Abschließend ist bei diesem klinischen Fall noch Folgendes besonders hervorzuheben:
* Die Diagnostik – Indikationsstellung – Therapie erfolgte ONLINE.
* Die Diagnostik – Indikationsstellung – Therapie nach der TÁC-Ý-Kunde der P.E.R.G.® nach NGOs wurde innerhalb des gesamten Zeitraums von neun Monaten (04.2025–06.2026) lediglich drei (3) Mal durchgeführt; zusätzlich fanden gelegentlich ONLINE-Kontrolluntersuchungen zur Beobachtung des Gesundheitszustandes statt.
* Während der praktischen Anwendung wurde ausschließlich eine einzige gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý ERNEUERT, die mit der Mutter während der Schwangerschaft zusammenhing und nach dieser Untersuchung zur Epilepsie geführt hatte, die seit dem dritten Lebensjahr des Kindes – mit dem Eintritt in den Kindergarten – auftrat.
* Auch das Asthma, das bereits im Alter von einem Jahr bestand, erhielt die Diagnostik – Indikationsstellung – Therapie per ONLINE, und zwar durch eine einmalige ERNEUERUNG der gegenwärtig fortlaufend wirkenden TÁC-Ý, die mit der Mutter während der Schwangerschaft zusammenhing.
KAPITEL F – Anhang
Literaturverzeichnis zu KAPITEL A
. Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization – WHO)
. Internationale Liga gegen Epilepsie (International League Against Epilepsy – ILAE)
. Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention der Vereinigten Staaten (Centers for Disease Control and Prevention – CDC)
. Nationales Institut für neurologische Erkrankungen und Schlaganfall der Vereinigten Staaten (National Institute of Neurological Disorders and Stroke – NINDS)
. Nationale Medizinbibliothek der Vereinigten Staaten (National Library of Medicine – NLM)
Die gegenwärtig fortlaufend wirkende TÁC-Ý – WIRKT.
Die gegenwärtig fortlaufend erscheinende NĂNG – ERSCHEINT.
Die gegenwärtig fortlaufend geschehende Krankheit – GESCHIEHT.
So INPUT – so OUTPUT.
Abgeschlossen am Freitag, den 31Juli.2026
© Ngoc-Diep NGO | All rights reserved


Bình luận