zur Entstehung eines neuen Gesundheitssystems mit zunehmend schwer kontrollierbaren Risiko einer Kostenexplosion?
INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
KAPITEL A – Wo stößt das derzeitige Reparatursystem der Medizin an seine Grenzen?
KAPITEL B – Auf welcher Betriebsebene wird Prävention derzeit eingeordnet?
KAPITEL C – Warum sind Politik und GKV gezwungen, sich in Richtung Prävention zu bewegen?
KAPITEL D – G-BA und die Grenzen des heutigen Anerkennungssystems
KAPITEL E – Bildet Prävention möglicherweise eine neue Gesundheitsökonomie?
KAPITEL F – Die richtige Einordnung nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs
KAPITEL G – Gutachterliche Feststellung
ANHANG – Quellen Und Zusammengefasste Inhalte In Bezug Auf Die Einzelnen Kapitel
EINLEITUNG
In den vergangenen Jahren zeigen sich im System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) immer deutlicher strukturelle Veränderungen im Bereich der Finanzierung, der Versorgungsstruktur, der fachlichen Personalsituation sowie der langfristigen Aufrechterhaltung des gesamten deutschen Sozial- und Gesundheitssystems.
Dabei handelt es sich längst nicht mehr um ein isoliertes Problem einzelner Fachrichtungen oder bestimmter Behandlungsbereiche, sondern zunehmend um einen breit wirkenden Druck auf den gesamten Gesundheitsversorgungsprozess – von der ambulanten Versorgung über die stationäre Behandlung, die psychiatrische Versorgung, die Rehabilitation, die Altenpflege bis hin zu Programmen der öffentlichen Gesundheitsprävention.
Nach den veröffentlichten Daten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) steigen die Gesamtausgaben der GKV in den letzten Jahren weiterhin sehr stark an. Die Kosten im Zusammenhang mit der stationären Versorgung, chronischen Erkrankungen, Langzeitpflege und insbesondere psychischen Erkrankungen nehmen innerhalb der gesamten Ausgabenstruktur des Gesundheitswesens einen immer größeren Anteil ein. Gleichzeitig befindet sich Deutschland in einer Phase des schnellen demografischen Wandels, wodurch der Druck auf das Versorgungssystem und die Finanzierungsstruktur der Krankenversicherung weiter zunimmt.
Parallel dazu zeigt sich ein zunehmend deutlicher Fachkräftemangel in vielen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie auch im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung.
Untersuchungen des Marburger Bundes, der WHO Europe und zahlreicher weiterer Fachorganisationen zeigen, dass immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen unter Überlastung, Burnout, beruflicher Desorientierung leiden und beginnen, die derzeitige Funktionsgrundlage des modernen Gesundheitssystems grundlegend infrage zu stellen.
Vor diesem Hintergrund beginnen Politik, Expertenkommissionen, zahlreiche Krankenkassen sowie strategische Institutionen des Gesundheitswesens ihren Schwerpunkt zunehmend von einer „Reparaturmedizin“ hin zu einer „Präventionsmedizin“ zu verlagern – in der Hoffnung, zukünftige Behandlungskosten zu senken, die Belastung durch chronische Erkrankungen zu reduzieren und den weiteren Kostenanstieg der GKV zu verlangsamen.
Am 28.–29.04.2026 verabschiedete das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur GKV-Beitragssatzstabilisierung. Gleichzeitig treten seit mehreren Jahren Konzepte wie „Prävention statt Reparatur“, Gesundheitsförderung, Stressmanagement, Resilienzförderung, digitale Prävention, Gesundheits-Apps, AI-gestützte Versorgung sowie robotergestützte AI-Systeme im Gesundheitswesen zunehmend stärker innerhalb aktueller Reformstrategien in Erscheinung.
Von besonderer Bedeutung ist hierbei die klare Feststellung bereits zu Beginn:
Diese Reformrichtung befindet sich derzeit weiterhin innerhalb eines politischen, administrativen und rechtlichen Entwicklungsprozesses und stellt noch kein vollständig abgeschlossenes und abschließend festgelegtes Systemdar.
Gerade deshalb handelt es sich um eine besonders entscheidende Phase, in der der gesamte Reformprozess nochmals grundlegend untersucht werden sollte, bevor neue finanzielle, administrative und operative Strukturen künftig noch weiter ausgebaut werden.
Aus der Sicht der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs lässt sich bereits anhand der Output-Erscheinung eines Betriebssystems teilweise erkennen, welche Input-Richtung im Hintergrund auf dieses System einwirkt. Denn je nachdem, wie der Input gesetzt wird, entwickelt sich auch die Output-Erscheinung entsprechend in dieselbe Richtung.
Deshalb untersucht dieses Grundlagen-Gutachten die Problematik nicht unter dem Gesichtspunkt einer „Unterstützung oder Ablehnung der Reform“, sondern untersucht die grundlegende Betriebsrichtung, die hinter dem gesamten derzeitigen Reformprozess der GKV gesetzt werden soll.
Bereits die Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“ wirft eine Reihe grundlegender gutachterlicher Fragestellungen auf:
• Sind die Grunddaten für diese gesamte Reformrichtung tatsächlich bereits ausreichend vollständig?
• Wurde das Verhältnis zwischen Prävention und Reparatur der Erscheinungen in den vergangenen Jahren ausreichend untersucht?
• Wurden die Gesamt-Kosten des zukünftigen Gesamtsystems nach der Reform bereits ausreichend modelliert?
• Wurde der „Achterbahn-Effekt“ zwischen Präventionssystem und Reparatursystem bereits berücksichtigt?
• Werden die Reparatur-Kosten der Erscheinung nach der Reform tatsächlich sinken?
• Oder tritt das gesamte System in einen neuen Prozess ein, in dem das Reparatursystem der Erscheinung weiterhin steigende Kosten verursacht, während sich gleichzeitig ein zusätzliches Präventionssystem als zusätzliche parallele Kostenebeneweiter ausdehnt?
• Und führt dies möglicherweise zur Entstehung eines neuen Gesundheitssystems mit einem künftig immer schwerer kontrollierbaren Risiko einer Kostenexplosion?
Genau hierin liegt der grundlegende Untersuchungsansatz dieses Grundlagen-Gutachtens. Dieses Grundlagen-Gutachten richtet sich weder gegen Prävention noch negiert es die Rolle der symptomorientierten Medizin oder die Notwendigkeit einer Reform der GKV. Vielmehr soll es einen grundlegenden Untersuchungsbeitrag leisten, damit zuständige Institutionen, gesundheitspolitische Entscheidungsträger sowie das gesamte deutsche Gesundheitsversorgungssystem einen zusätzlichen funktionsordnenden Blick auf einen Reformprozess erhalten, der künftig sehr weitreichende finanzielle, administrative und medizinische Folgen erzeugen könnte, sofern der INPUT dieser gesamten Reformrichtung nicht zuvor ausreichend tiefgehend untersucht und dadurch von Anfang an nicht richtig eingeordnet wird.
KAPITEL A
Wo stößt das derzeitige Reparatursystem der Medizin an seine Grenzen?
In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich die moderne Medizin in Deutschland sehr stark auf der Grundlage der symptomorientierten Medizin, das heißt mit der Konzentration auf die Erkennung bereits am Körper erschienener Krankheitsbilder, um darauf aufbauend Diagnosen zu stellen, Krankheitsbilder zu klassifizieren, Symptome zu behandeln, Körperfunktionen zu stabilisieren und die biologische sowie gesellschaftliche Funktionsfähigkeit des Menschen möglichst lange aufrechtzuerhalten.
Auf dieser Grundlage erreichte das moderne Gesundheitssystem zahlreiche große Fortschritte in der Notfallmedizin, Chirurgie, Intensivmedizin, Infektionsbekämpfung, intensivmedizinischen Versorgung, Inneren Medizin, Psychiatrie, Neurologie, Bildgebung, molekularbiologischen Diagnostik sowie in vielen weiteren medizinischen Fachbereichen.
Parallel zur immer stärkeren Entwicklung dieses gesamten Reparatursystems der Erscheinung treten jedoch seit mehreren Jahren auch die Grenzen genau dieses Betriebssystems zunehmend deutlicher hervor.
Nach den veröffentlichten Daten des Bundesministeriums für Gesundheit erreichten die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2025 etwa 352,4 Milliarden Euro mit einer Steigerung von ungefähr 7,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Innerhalb dieser gesamten Ausgabenstruktur bleiben Krankenhausbehandlungen weiterhin einer der größten Kostenblöcke des derzeitigen Gesundheitssystems. Allein im ersten Halbjahr 2025 stiegen die Krankenhauskosten um etwa 9,6 %, entsprechend ungefähr 4,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahmen auch die Kosten im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen im selben Zeitraum um etwa 12,9 % zu.
Dies zeigt einen sehr wichtigen Punkt:
Obwohl das moderne Gesundheitssystem seine Behandlungstechniken, Leitlinien, Frühdiagnostik, medizinischen Datenstrukturen und zahlreiche neue Versorgungsformen kontinuierlich erweitert, steigen die Kosten des Reparatursystems weiterhin an, anstatt zurückzugehen.
Parallel dazu zeigt sich in der heutigen deutschen Gesellschaft eine zunehmend deutliche Zunahme chronischer Erkrankungen, von Multimorbidität, psychischen Erkrankungen, Burnout sowie eines langfristigen Pflegebedarfs.
Besonders in den letzten Jahren spiegeln immer mehr Daten von Fachorganisationen wie dem Marburger Bund, der Bundespsychotherapeutenkammer, WHO Europe sowie zahlreiche Fachbeiträge im Deutschen Ärzteblatt eine bemerkenswerte Realität wider:
Das medizinische Personal innerhalb des heutigen Versorgungssystems selbst beginnt zunehmend, an die Grenzen seiner beruflichen Belastbarkeit zu gelangen.
Immer mehr Ärzte, Pflegekräfte, psychotherapeutische Fachkräfte und Beschäftigte im Gesundheitswesen geraten zunehmend in Zustände von:
• Arbeitsüberlastung
• administrativem Druck
• Fachkräftemangel
• psychischer Destabilisierung
• Burnout
• beruflicher Orientierungslosigkeit
• sowie Zweifeln an der langfristigen Aufrechterhaltung des gesamten derzeitigen Betriebssystems.
Dies zeigt, dass das gegenwärtige Problem längst nicht mehr allein im „Mangel an Behandlungstechnik“ liegt, sondern innerhalb der Betriebsstruktur des modernen Reparatursystems selbst zu entstehen beginnt.
Denn je stärker die Behandlung ausgeweitet wird, desto stärker muss das System gleichzeitig weiter ausgebaut werden:
• Krankenhäuser
• Versorgungseinrichtungen
• Fachpersonal
• medizinische Datenstrukturen
• Behandlungsleitlinien
• Verwaltungssysteme
• sowie die gesamte damit verbundene Finanzierungsstruktur.
Währenddessen nehmen chronische Erkrankungen, psychische Erkrankungen, wiederkehrende Behandlungsverläufe und der langfristige Versorgungsbedarf innerhalb der heutigen Gesellschaft weiterhin zu.
Genau an diesem Punkt beginnt eine sehr grundlegende Fragestellung für das gesamte deutsche Gesundheitssystem:
Reduziert das derzeitige Reparatursystem tatsächlich die langfristige Krankheitsbelastung der Gesellschaft, oder muss sich das gesamte System immer weiter ausdehnen, um die stetig zunehmenden Krankheitserscheinungen dieser Gesellschaft weiterhin zu bearbeiten?
Genau hier beginnt der Ausgangspunkt für den weiteren Untersuchungsverlauf dieses Grundlagen-Gutachtens bezüglich:
• der Position der Prävention innerhalb der heutigen Medizin
• der Gründe, weshalb Politik und GKV beginnen, ihre Reformrichtung zu verändern
• sowie der Frage, ob die derzeitige Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“ tatsächlich zu einer Kostenreduktion innerhalb des deutschen Gesundheitssystems führt.
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE
REPA-System und PRÄ-System innerhalb der GKV
| Jahr | Gesamtausgaben GKV | Direkte Präventionskosten | Anteil Prävention | Entwicklung des Reparatur-Systems |
| 2019 | ca. 250–260 Mrd. € | ca. 544 Mio. € | ca. 0,2 % | Krankenhausversorgung, psychische Versorgung und chronische Erkrankungen nehmen weiter zu |
| 2020 | ca. 270 Mrd. € | Rückgang durch Corona | < 0,2 % | Behandlungs- und Versorgungsdruck steigen stark an |
| 2021 | ca. 290 Mrd. € | ca. 600 Mio. € | ca. 0,2 % | Versorgungssystem erweitert sich nach der Pandemie weiter |
| 2022 | ca. 310 Mrd. € | ca. 620 Mio. € | ca. 0,2 % | psychische Erkrankungen und Multimorbidität nehmen weiter zu |
| 2023 | ca. 330 Mrd. € | ca. 630,6 Mio. € | ca. 0,2 % | Krankenhauskosten und Langzeitversorgung steigen weiter an |
| 2024 | ca. 340–345 Mrd. € | ca. 686,2 Mio. € | ca. 0,2 % | Das REPA-System bleibt weiterhin der größte Kostenblock |
| 2025 | ca. 352,4 Mrd. € | weiter steigend | ca. 0,2 % | Krankenhauskosten steigen um 9,6 %, psychische Versorgung um 12,9 % |
GESAMTBETRACHTUNG
Aus dieser Gegenüberstellung beginnt ein sehr bemerkenswerter Punkt für den gesamten derzeitigen Reformprozess der GKV sichtbar zu werden:
Obwohl Programme der Gesundheitsförderung, Prävention, des Stressmanagements, bewegungstherapeutische Maßnahmen, Gesundheitskurse und zahlreiche weitere präventive Unterstützungsformen bereits seit vielen Jahren innerhalb des deutschen Gesundheitssystems vorhanden sind, steigen die Kosten des Reparatur-Systems weiterhin massiv an und nehmen nach wie vor nahezu die gesamte Hauptfinanzierungsstruktur der GKV ein.
Genau an diesem Punkt beginnt eine sehr grundlegende gutachterliche Fragestellung bezüglich der gesamten derzeitigen Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“ mit vier zentralen Punkten:
1. Wenn die Präsenz des Präventionssystems in den vergangenen Jahren den Kostenanstieg des Reparatur-Systems bislang nicht wirklich verlangsamt hat,
2. wodurch gelangen Politik und GKV zu der Annahme, dass eine noch stärkere Ausweitung des Präventionssystems nach der Reform tatsächlich die Gesamtbelastung des deutschen Gesundheitssystems in Zukunft reduzieren wird,
3. oder tritt das gesamte System in einen neuen Betriebsprozess ein, in dem das Reparatur-System weiterhin steigende Kosten verursacht,
4. während sich das Präventions-System gleichzeitig als zusätzliche parallele Kostenebene weiter ausdehnt?
KAPITEL B
Auf welcher Betriebsebene wird Prävention derzeit eingeordnet?
Nachdem das Reparatursystem der Medizin zunehmend deutliche Grenzen hinsichtlich Kostenentwicklung, Fachpersonal und langfristiger Aufrechterhaltung erkennen lässt, wird die Richtung „Prävention statt Reparatur“ innerhalb der derzeitigen Gesundheitsreformen in Deutschland immer häufiger thematisiert.
Bemerkenswert dabei ist, dass Prävention tatsächlich kein neues Konzept darstellt, das erst im Rahmen der gegenwärtigen Reformprozesse entstanden wäre. Bereits seit vielen Jahren investiert das GKV-System kontinuierlich in unterschiedliche Programme zur Unterstützung der öffentlichen Gesundheit, unter anderem in Form von:
• Gesundheitsförderung
• Stressmanagement
• Bewegungstherapie
• Präventionskursen
• Verhaltenssteuerung
• Lifestyle-Medizin
• psychosozialer Förderung
• Resilienzförderung
• psychosomatischer Stabilisierung
• digitalen Gesundheitsangeboten.
Nach dem GKV-Präventionsbericht investierte das GKV-System im Jahr 2024 rund 686.182.779 Euro in Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen gemäß §§ 20 ff. SGB V. Im Jahr 2023 lag dieser Betrag bei etwa 630.579.435 Euro. Die durchschnittlichen Präventionsausgaben stiegen von etwa 8,49 Euro auf ungefähr 9,21 Euro pro versicherte Person.
Gleichzeitig erreichte die Zahl der Teilnehmer an Präventionskursen im Jahr 2024 etwa 1.890.295 Teilnahmen, was einer Steigerung von ungefähr 17 % gegenüber dem vorherigen Zeitraum entspricht. Allein die Ausgaben für individuelle Präventionsmaßnahmen beliefen sich auf etwa 218.409.854 Euro, mit einem Anstieg von ungefähr 12 %.
Die Hauptschwerpunkte dieser Programme konzentrieren sich überwiegend auf:
• Bewegung etwa 63 %
• Stressmanagement etwa 31 %
• sowie zahlreiche weitere Formen der Unterstützung zur Stabilisierung der Lebensführung und des psychosozialen Zustands.
Diese Zahlen zeigen einen sehr wichtigen Punkt:
Prävention war innerhalb des deutschen Gesundheitssystems bislang keineswegs nicht vorhanden, sondern existiert seit langer Zeit als parallel unterstützende Betriebsstruktur neben dem Reparatursystem der GKV.
Wird jedoch der gesamte Präventionsaufwand in Relation zu den Gesamtausgaben der GKV gesetzt, beginnt eine sehr große strukturelle Differenz innerhalb der Finanzierungsstruktur sichtbar zu werden.
Im Jahr 2023 lagen die Gesamtausgaben der GKV bei etwa 320–330 Milliarden Euro. Im Zeitraum 2024–2025 näherten sich diese Gesamtausgaben bereits ungefähr 350 Milliarden Euro oder mehr an. Im direkten Vergleich dazu betragen die Präventionsausgaben von ungefähr 686 Millionen Euro gegenwärtig tatsächlich lediglich:
• etwa 0,2 % der Gesamtausgaben des gesamten GKV-Systems.
Genau an diesem Punkt beginnt sich ein bemerkenswertes Paradox innerhalb des gesamten derzeitigen Reformprozesses zu öffnen.
Seit mehreren Jahrzehnten:
• betont die Politik kontinuierlich die Prävention
• erweitert Public Health fortlaufend Gesundheitsförderungsstrategien
• werden zahlreiche Programme zum Management gesundheitlicher Risiken entwickelt
• werden viele Gesundheitskurse umgesetzt
• werden zahlreiche Formen der Verhaltenssteuerung und psychosozialen Stabilisierung in die Gesellschaft eingeführt,
während sich der Hauptkostenstrom der GKV weiterhin nahezu vollständig auf das Reparatursystem konzentriert.
Gleichzeitig steigen Krankenhauskosten, Langzeitbehandlungen, psychiatrische Versorgung, Multimorbidität und chronische Versorgung weiterhin stark von Jahr zu Jahr an. Dies zeigt, dass die Präsenz der Prävention in den vergangenen Jahren die grundlegende Finanzierungsstruktur des gesamten derzeitigen Gesundheitssystems bislang nicht wirklich verändert hat.
Genau hier beginnt eine sehr grundlegende gutachterliche Fragestellung für die gesamte gegenwärtige Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“.
Wenn Prävention bereits seit vielen Jahren innerhalb des GKV-Systems existiert und der Kostenanstieg des Reparatur-Systems dennoch nicht zurückgeht, wodurch gelangen Politik und strategische Gesundheitsinstitutionen zu der Annahme, dass eine stärkere Ausweitung des Präventionssystems nach der Reform tatsächlich zu einer Reduktion der Gesamtbelastung des deutschen Gesundheitssystems in Zukunft führen wird?
Oder tritt das gesamte System in einen neuen Betriebsprozess ein, in dem:
• das Reparatursystem weiterhin steigende Kosten verursacht
• während sich das Präventionssystem gleichzeitig als zusätzliche parallele Kostenebene weiter ausdehnt.
Noch bemerkenswerter ist, dass sich der Großteil der heutigen Präventionsprogramme hauptsächlich auf folgende Bereiche konzentriert:
• Regulierung der Lebensführung
• Stressreduktion
• Verhaltensmanagement
• körperliche Bewegung
• Stabilisierung psychosozialer Zustände
• Förderung der Anpassungsfähigkeit
• sowie Unterstützung zur Reduktion des Risikos körperlicher Krankheitserscheinungen.
Mit anderen Worten liegt der betriebliche Schwerpunkt vieler heutiger Präventionsmodelle weiterhin hauptsächlich auf:
• Risikomanagement
• Zustandsregulierung
• Reduktion von Erscheinungsdruck
• sowie Optimierung der Anpassungsfähigkeit des Menschen innerhalb des modernen Lebens.
Deshalb möchte dieses Grundlagen-Gutachten den zuständigen Institutionen einen sehr wichtigen grundlegenden Untersuchungsansatz übermitteln, bevor der gesamte Reformprozess künftig noch weiter ausgeweitet wird:
Wurde bislang tatsächlich ausreichend untersucht:
• die langfristige Wirkung von Präventionsmaßnahmen auf Reparatur-Kosten
• die Rückkehrrate in das Behandlungssystem nach Präventionsprogrammen
• die tatsächliche Reduktionsfähigkeit von Krankenhauskosten
• die langfristige Wirksamkeit von Programmen zur Verhaltenssteuerung und Zustandsstabilisierung
• sowie die gesamte entstehende Kostenkette zwischen Präventionssystem und Reparatursystem?
Denn wenn diese grundlegenden Fragestellungen bislang nicht ausreichend untersucht wurden, könnte der derzeitige Reformprozess sehr wahrscheinlich nicht zu einer langfristigen Kostenreduktion des deutschen Gesundheitssystems führen, sondern einen neuen Betriebsprozess eröffnen, in dem sowohl Reparatur-System als auch Präventions-System parallel weiter expandieren – innerhalb einer künftig immer größeren, komplexeren und schwerer kontrollierbaren Finanzierungsstruktur.
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE
Präventionssystem und Reparatursystem innerhalb der Kostenstruktur der GKV
| Jahr | Gesamtausgaben GKV | Präventionsausgaben | Anteil Prävention | Entwicklung des Reparatur-Systems |
| 2019 | ca. 250–260 Mrd. € | ca. 544 Mio. € | ca. 0,2 % | Krankenhauskosten und chronische Behandlungen steigen weiter |
| 2020 | ca. 270 Mrd. € | Rückgang durch Corona | < 0,2 % | Versorgungsdruck steigt stark an |
| 2021 | ca. 290 Mrd. € | ca. 600 Mio. € | ca. 0,2 % | Ausweitung der Versorgung nach der Pandemie |
| 2022 | ca. 310 Mrd. € | ca. 620 Mio. € | ca. 0,2 % | psychische Erkrankungen und Multimorbidität nehmen weiter zu |
| 2023 | ca. 320–330 Mrd. € | ca. 630,6 Mio. € | ca. 0,2 % | Krankenhauskosten und Langzeitversorgung steigen weiter an |
| 2024 | ca. 340–345 Mrd. € | ca. 686,2 Mio. € | ca. 0,2 % | Das Reparatur-System bleibt weiterhin der Hauptkostenblock |
| 2025 | ca. 352,4 Mrd. € | weiter steigend | ca. 0,2 % | Krankenhauskosten steigen um 9,6 %, psychische Versorgung um 12,9 % |
GESAMTBETRACHTUNG KAPITEL B
Durch die gesamte oben dargestellte Gegenüberstellung beginnt eine sehr klare Realität sichtbar zu werden:
Prävention ist kein Bereich, der bislang im deutschen Gesundheitssystem nicht existiert hätte, sondern ist bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Formen gesundheitlicher Unterstützung vorhanden. Dennoch bleibt der tatsächliche Kostenanteil des Präventionssystems innerhalb der gesamten Finanzierungsstruktur der GKV äußerst gering im Vergleich zum enormen Kostenblock des Reparatur-Systems.
Gleichzeitig ist noch bemerkenswerter:
Parallel zur langjährigen Präsenz der Prävention steigen die Kosten des Reparatur-Systems weiterhin massiv von Jahr zu Jahr an. Genau dieses Paradox eröffnet die grundlegende Fragestellung des gesamten derzeitigen Reformprozesses:
Führt die Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“ tatsächlich zu einer Reduktion der Kostenbelastung des deutschen Gesundheitssystems in Zukunft, oder bereitet sich das gesamte System auf einen parallelen Expansionsprozess von Reparatur-System und Präventions-System vor – mit dem Risiko einer zunehmend steigenden und schwerer kontrollierbaren Gesamtkostenstruktur?
KAPITEL C
Warum sind Politik und GKV gezwungen, sich in Richtung Prävention zu bewegen?
Nach vielen Jahren kontinuierlich steigender Behandlungskosten, Langzeitversorgungskosten sowie zunehmenden finanziellen Drucks auf die gesetzliche Krankenversicherung beginnt die Richtung „Prävention statt Reparatur“ schrittweise zu einer wichtigen strategischen Ausrichtung innerhalb der derzeitigen Gesundheitsreformen in Deutschland zu werden.
Dies entstand nicht zufällig. Es entstand in einem Kontext, in dem das gesamte moderne Gesundheitssystem gleichzeitig mit zahlreichen großen Belastungen konfrontiert ist:
• zunehmend steigende Behandlungskosten
• immer mehr chronische Erkrankungen
• zunehmende psychische Erkrankungen
• schnelle Alterung der Bevölkerung
• Fachkräftemangel
• Überlastung des Versorgungssystems
• sowie Druck zur Stabilisierung der GKV-Beiträge.
In den vergangenen Jahren beginnen Politik und gesundheitspolitische Planungsinstitutionen zunehmend zu erkennen, dass sich die Reparaturkosten künftig noch stärker ausweiten werden, wenn das gesamte System weiterhin ausschließlich auf die Behandlung bereits erschienener Krankheitsbilder konzentriert bleibt.
Genau von hier aus beginnen zahlreiche neue Gesundheitsstrategien ihren Schwerpunkt zunehmend zu verlagern auf:
• Früherkennung
• Gesundheitsförderung
• Stressmanagement
• Resilienzförderung
• Public Health
• Gesundheitskompetenz
• Veränderung des Lebensstils
• Management gesundheitlicher Risiken
• sowie gesundheitsbezogene Verhaltenssteuerung.
Viele derzeitige Reformstrategien des Bundesministeriums für Gesundheit, Berichte der WHO, der OECD sowie zahlreicher europäischer Gesundheitsinstitutionen betonen zunehmend, dass das Gesundheitssystem der Zukunft nicht weiterhin ausschließlich nach dem Prinzip „erst behandeln, wenn Krankheit bereits erschienen ist“ betrieben werden kann, sondern sich schrittweise in Richtung frühzeitiger Risikoreduktion und langfristiger Stabilisierung der Gesundheitsfähigkeit der Gesellschaft entwickeln müsse.
Auch das Präventionsgesetz in Deutschland wurde in Richtung einer stärkeren Förderung entwickelt von:
• Präventionsverantwortung innerhalb der Gesellschaft
• der Rolle der Krankenversicherung bei der Gesundheitsförderung
• Gesundheitsbildungsprogrammen
• gesundheitsbezogener Verhaltenssteuerung
• sowie langfristigen Modellen zur Stabilisierung gesellschaftlicher Gesundheit.
Parallel dazu werden zunehmend mehr Programme im Zusammenhang mit:
• digitalen Gesundheitsanwendungen
• künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen
• Risikodatenmanagement
• Unterstützung von Verhaltenssteuerung
• Plattformen zur Unterstützung öffentlicher Gesundheit
• sowie Modellen der Fernüberwachung von Gesundheit
in die derzeitigen Reformstrategien integriert.
Dies zeigt, dass Politik und GKV das Gesundheitswesen gegenwärtig nicht mehr ausschließlich als System zur Behandlung bereits erschienener Krankheitsbilder betrachten, sondern sich schrittweise in Richtung eines breit angelegten gesellschaftlichen Gesundheitsrisikomanagements bewegen.
Genau hier beginnt jedoch eine sehr große grundlegende gutachterliche Fragestellung innerhalb des gesamten derzeitigen Reformprozesses.
Wenn das Hauptziel der Ausweitung von Prävention darin besteht:
• zukünftige Behandlungskosten zu reduzieren
• den Druck der Krankenhauskosten zu senken
• die Belastung chronischer Erkrankungen zu verringern
• die Kosten der Langzeitversorgung zu reduzieren
• sowie die Finanzierungsstruktur der GKV zu stabilisieren,
dann stellt sich die Frage:
• liegen bereits ausreichende Langzeitdaten vor, die belegen, dass die Ausweitung des Präventionssystems tatsächlich die Reparaturkosten reduziert?
• wurde die gesamte entstehende Kostenkette zwischen Präventionssystem und Reparatursystem bereits ausreichend untersucht?
• können die heutigen Programme des Risikomanagements und der Verhaltenssteuerung den enormen Behandlungskostenblock des Reparatur-Systems tatsächlich ersetzen?
• oder tritt das gesamte System in einen neuen Prozess ein, in dem Präventionsmaßnahmen weiterhin ausgeweitet werden, während das Reparatur-System gleichzeitig parallel bestehen bleibt und weiter an Kosten zunimmt?
Genau hierin liegt der besonders bemerkenswerte Punkt des gesamten derzeitigen Reformprozesses.
Politik und GKV setzen gegenwärtig offenbar sehr große Hoffnungen auf Prävention als Strategie zur langfristigen Kostenreduktion des deutschen Gesundheitssystems. Wenn Prävention jedoch nicht tatsächlich einen bedeutenden Teil des Reparatur-Systems ersetzt, sondern sich lediglich zusätzlich neben einem bereits zuvor überlasteten Reparatursystem weiter ausdehnt, dann wird die gegenwärtige Reform sehr wahrscheinlich nicht zu einer langfristigen Reduktion der finanziellen Belastung der deutschen Gesellschaft führen, sondern zusätzliche Kostenräume, neue Verwaltungsstrukturen und neue Betriebsebenen innerhalb des zukünftigen Gesundheitssystems eröffnen.
Genau von hier aus beginnt die Notwendigkeit einer tiefergehenden Untersuchung der Rolle von:
• G-BA
• WZW
• dem System der Methodenanerkennung
• sowie der gesamten gegenwärtigen medizinischen Prüf- und Bewertungsstruktur
im Kontext der sich zunehmend ausweitenden Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE
Warum sind Politik und GKV gezwungen, sich in Richtung Prävention zu bewegen?
| Systemdruck | Gegenwärtige Entwicklung | Von Politik/GKV gewählte Richtung |
| steigende Krankenhauskosten | starke Zunahme von Jahr zu Jahr | Reduktion später Behandlung durch Früherkennung |
| steigende psychische Erkrankungen | zunehmende psychiatrische Behandlung und Burnout | Stressmanagement / mentale Gesundheit |
| steigende chronische Erkrankungen | Langzeitbehandlungen werden immer teurer | Gesundheitsförderung / Lifestyle-Medizin |
| alternde Bevölkerung | Pflege und Langzeitversorgung nehmen zu | gesellschaftliche Prävention |
| Fachkräftemangel | Mangel an Ärzten, Pflege und Psychotherapie | digitale Versorgung / AI / Gesundheitsplattformen |
| Druck auf GKV-Beiträge | Gesamtkosten des Systems steigen stark an | „Prävention statt Reparatur“ |
| Überlastung des Versorgungssystems | verlängerte Wartezeiten | frühzeitiges Risikomanagement |
| Public-Health-Druck | WHO / OECD betonen Prävention | Ausweitung der Gesundheitskompetenz |
GUTACHTERLICHER PUNKT AUS DIESER TABELLE
Aus der gesamten oben dargestellten Struktur beginnt ein sehr klarer Punkt sichtbar zu werden:
Die gegenwärtige Bewegung hin zur Prävention entsteht nicht primär aus einer akademischen Veränderung innerhalb der Medizin, sondern hauptsächlich aus finanziellem Druck, Betriebsdruck sowie dem Druck zur langfristigen Aufrechterhaltung des gesamten heutigen Gesundheitssystems.
Mit anderen Worten:
Je stärker
• chronische Erkrankungen
• psychische Erkrankungen
• Krankenhauskosten
• Langzeitversorgung
• Fachkräftemangel
• sowie die Überlastung des Versorgungssystems
zunehmen,
desto stärker sind Politik und GKV gezwungen, nach einer neuen Betriebsrichtung zu suchen – in der Hoffnung, den zukünftigen Kostendruck durch Prävention zu reduzieren.
Genau hier beginnt jedoch gleichzeitig ein Punkt, der sehr sorgfältig untersucht werden muss:
Wenn das heutige Präventionssystem nicht tatsächlich einen bedeutenden Teil des Reparatur-Systems ersetzt, sondern sich lediglich parallel dazu weiter ausdehnt, dann könnte die gegenwärtige Reform nicht zu einer langfristigen Reduktion der finanziellen Belastung des deutschen Gesundheitssystems führen, sondern zusätzliche Kostenräume, zusätzliche Verwaltungsebenen und immer größere Betriebsstrukturen der Zukunft eröffnen.
Genau von hier aus beginnt die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zur Rolle von:
• G-BA
• WZW
• dem System der Methodenanerkennung
• sowie der gesamten gegenwärtigen medizinischen Prüf- und Bewertungsstruktur
im Kontext der zunehmend stärker ausgeweiteten Reformrichtung „Prävention statt Reparatur“.
KAPITEL D
G-BA und die Grenzen des heutigen Anerkennungssystems
Innerhalb des gesamten heutigen gesetzlichen Gesundheitssystems in Deutschland nimmt der Gemeinsame Bundesausschuss eine zentrale Rolle bei der Entscheidung darüber ein, welche Methoden in die Regelversorgung aufgenommen und von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.
Seit vielen Jahren basiert die gesamte Anerkennungsstruktur des G-BA hauptsächlich auf Richtlinienverfahren, in denen Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit als zentrale Bewertungsgrundlage gelten. Dies ist zugleich die bekannte WZW-Grundlage des heutigen deutschen Gesundheitssystems:
• Wirksamkeit
• Zweckmäßigkeit
• Wirtschaftlichkeit.
Auf dieser Betriebsgrundlage entwickelte sich die Richtlinienmedizin in Deutschland überwiegend in Richtung der Behandlung bereits am Körper erschienener Krankheitsbilder. Dies bedeutet zugleich, dass sich der Großteil der Anerkennungsverfahren des G-BA über viele Jahrzehnte hinweg tatsächlich hauptsächlich auf der Grundlage des Reparatur-Systems entwickelte.
Parallel zu dieser klassischen Richtlinienmedizin existieren jedoch seit vielen Jahren in Deutschland auch zahlreiche weitere Betriebsbereiche außerhalb der direkten Anerkennungsstruktur des G-BA, wie Selektivverträge, Modellprojekte, Innovationsfonds, Gesundheitsförderungsprogramme der Krankenkassen, Präventionskurse sowie zahlreiche weitere Programme zur Unterstützung öffentlicher Gesundheit.
Bemerkenswert dabei ist, dass ein Großteil dieser Betriebsbereiche nicht mehr vollständig der klassischen Richtlinienlogik des G-BA folgt, sondern zunehmend stärker nach Leitfaden Prävention, Public-Health-Logik, Gesundheitsrisikomanagement, gesundheitsbezogener Verhaltenssteuerung sowie Unterstützung gesellschaftlicher Zustandsstabilisierung betrieben wird.
Genau hier beginnt innerhalb des gesamten derzeitigen Reformprozesses eine sehr bemerkenswerte betriebliche Verschiebung sichtbar zu werden.
Wenn früher die Hauptfrage des Anerkennungssystems überwiegend lautete:
„Welche Behandlungsmethode besitzt ausreichend Evidenz, um in die Richtlinienversorgung aufgenommen zu werden?“,
dann beginnt sich die Fragestellung nach der Reform „Prävention statt Reparatur“ schrittweise zu verändern in:
„Welche Methode kann sich selbst als Gesundheitsförderung, Stressreduktion, Unterstützung persönlicher Ressourcen, Bewegungsförderung, Unterstützung gesellschaftlicher Anpassungsfähigkeit oder Prävention gesundheitlicher Risiken darstellen, um in den Bereich der Gesundheitsförderung der GKV aufgenommen zu werden?“
Genau an diesem Punkt beginnt die Position der Zentralen Prüfstelle Prävention zunehmend wichtiger zu werden.
Derzeit prüft die ZPP zahlreiche Kurse und Programme im Zusammenhang mit Bewegung, Ernährung, Stressmanagement, Ressourcenmanagement, Suchtprävention sowie zahlreiche weitere Formen öffentlicher Gesundheitsförderung. Diese Prüfungen konzentrieren sich hauptsächlich auf Programminhalte, Kursstruktur, Dauer, Qualifikation der Anbieter sowie die Vereinbarkeit mit dem geltenden Leitfaden Prävention.
Dies zeigt, dass sich die „Eintrittstür in den Bereich gesundheitlicher Finanzierung und gesundheitlicher Betriebsstrukturen“ künftig möglicherweise nicht mehr ausschließlich auf klassische Behandlungsmethoden der Richtlinienmedizin beschränken wird, sondern sich schrittweise auf Gesundheitsförderungsprogramme, Verhaltenssteuerung, Zustandsmanagement, digitale Plattformen, Gesundheits-Apps, Coaching, Stressmanagement, Anpassungsunterstützung sowie zahlreiche weitere Formen gesundheitlicher Unterstützung unter dem Begriff Prävention ausweitet.
Dieses Grundlagen-Gutachten negiert weder die Rolle der Prävention noch den Reformbedarf des heutigen deutschen Gesundheitssystems. Gerade weil die Reform die Möglichkeit besitzt, diesen neuen Betriebsbereich sehr stark auszuweiten, entsteht umso mehr die Notwendigkeit, den gesamten langfristigen Betriebsprozess dahinter sorgfältiger zu untersuchen.
Denn während sich die Kosten des Gesundheitssystems früher hauptsächlich auf das Reparatur-System konzentrierten, könnte sich nach der Reform „Prävention statt Reparatur“ der Finanzierungsbereich der GKV zunehmend auf zahlreiche neue Betriebsformen ausweiten, die zuvor nicht im Zentrum der klassischen Richtlinienversorgung standen.
Genau hier beginnt eine sehr große gutachterliche Fragestellung für den gesamten derzeitigen Reformprozess:
Wenn immer mehr Programme, Kurse, digitale Plattformen, Gesundheits-Apps und Zustandsunterstützungsmodelle unter dem Begriff Prävention in den Bereich der finanziellen Unterstützung aufgenommen werden, wer wird dann die tatsächliche langfristige Wirksamkeit dieser gesamten Betriebskette überwachen, wer wird die tatsächliche Reduktion der Reparaturkosten untersuchen, wer wird die Rückkehrrate in das Reparatur-System nach Präventionsmaßnahmen verfolgen, und verfügt das heutige System überhaupt bereits über einen ausreichend starken gesamtgutachterlichen Mechanismus zur Überwachung dieses gesamten neuen Betriebsprozesses?
Genau dies ist zugleich die Botschaft, die dieses Grundlagen-Gutachten richten möchte an:
• G-BA
• Politik
• GKV
• Bundestag
• Bundesrat
• sowie alle zuständigen Institutionen innerhalb des derzeitigen Reformprozesses.
Denn wenn die gesamte Reform den Präventionsbereich weiter ausweitet, ohne gleichzeitig sorgfältig zu untersuchen:
• die langfristige Wirksamkeit
• die gesamten Betriebskosten
• die tatsächliche Reduktionsfähigkeit der Reparaturkosten
• sowie den gesamten Rückkehrprozess zwischen Präventionssystem und Reparatur-System,
dann wird das deutsche Gesundheitssystem der Zukunft möglicherweise nicht nur einen neuen Gesundheitsförderungsbereich erweitern, sondern zugleich neue Betriebsebenen, neue Verwaltungsebenen und neue Kostenstrukturen eröffnen, die innerhalb des zukünftigen Gesundheitssystems immer größer und schwerer kontrollierbar werden.
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE
G-BA-Logik vor der Reform und neue Betriebsbereiche nach der Reform
| Vor der Reform | Nach der Reform „Prävention statt Reparatur“ |
| Schwerpunkt: Richtlinienmedizin | Ausweitung auf Präventionsangebote |
| G-BA prüft hauptsächlich Behandlungsmethoden | zusätzliche Bedeutung von Leitfaden Prävention / ZPP |
| WZW-Grundlage: Wirksamkeit – Zweckmäßigkeit – Wirtschaftlichkeit | zusätzliche Gesundheitsförderung / Stressreduktion / Ressourcenstärkung |
| hauptsächlich Behandlung bereits erschienener Erkrankungen | Ausweitung von Risiko- und Zustandsmanagement |
| relativ konzentriertes Anerkennungssystem | Gesundheitsförderungsbereiche weiten sich zunehmend aus |
| Krankenhaus / Therapie / Behandlung | Coaching / Apps / digitale Prävention / Gesundheitsplattformen |
| Kosten konzentrieren sich auf das Reparatur-System | Risiko neuer zusätzlicher Kostenfelder |
GESAMTBETRACHTUNG KAPITEL D
Durch den gesamten oben dargestellten Prozess beginnt eine sehr bemerkenswerte betriebliche Veränderung innerhalb der heutigen deutschen Gesundheitsstruktur sichtbar zu werden.
Wenn früher der Schwerpunkt der Anerkennung hauptsächlich auf der Prüfung klassischer Behandlungsmethoden innerhalb der Richtlinienmedizin des G-BA lag, dann beginnt sich nach der Reform „Prävention statt Reparatur“ der Betriebsbereich des Gesundheitssystems zunehmend auf Gesundheitsförderung, Risikomanagement und gesellschaftliche Zustandsregulierung in größerem Umfang auszuweiten.
Dies bedeutet zugleich, dass sich die „Eintrittstür in den Bereich gesundheitlicher Finanzierung und gesundheitlicher Betriebsstrukturen“ künftig möglicherweise nicht mehr ausschließlich auf klassische Behandlungsmethoden beschränken wird, sondern sich zunehmend auf zahlreiche weitere Programme, Plattformen und Formen gesundheitlicher Unterstützung unter dem Begriff Prävention ausweitet.
Genau hier beginnt die Notwendigkeit einer sehr sorgfältigen Untersuchung des gesamten derzeitigen Reformprozesses:
Verfügt das gesamte System tatsächlich bereits über ausreichend langfristige gutachterliche Mechanismen zur Überwachung von Wirksamkeit, Gesamtkosten und der gesamten Betriebskette zwischen Präventionssystem und Reparatur-System, oder erweitert die derzeitige Reform schrittweise zusätzliche Betriebsebenen und zusätzliche Kostenräume, die künftig immer größer werden?
KAPITEL E
Bildet Prävention möglicherweise eine neue Gesundheitsökonomie?
Nachdem die Richtung „Prävention statt Reparatur“ schrittweise zu einer zentralen Ausrichtung der heutigen Gesundheitsreformen geworden ist, beginnt sich gleichzeitig der gesamte Betriebsbereich des Gesundheitssystems in eine völlig andere Richtung auszudehnen als zuvor.
Während sich der Mittelpunkt des Gesundheitssystems über viele Jahrzehnte hinweg hauptsächlich um Krankenhaus, Therapie, Krankheitsdiagnostik, Medikamente und die Wiederherstellung nach Krankheitserscheinungen drehte, entstehen heute zunehmend neue Betriebsbereiche unter den Bezeichnungen:
Gesundheitsförderung, Zustandsmanagement, Risikomanagement, Verhaltenssteuerung, Ressourcenstärkung, Unterstützung gesellschaftlicher Anpassungsfähigkeit, psychosoziale Stabilisierung, Stressmanagement, digitale Gesundheitsapps, Gesundheitsplattformen, Coaching, Fitness, Achtsamkeit, Resilienzförderung, digitale Prävention sowie zahlreiche weitere Formen gesundheitlicher Unterstützung unter dem Begriff Prävention.
Bemerkenswert dabei ist, dass all diese Betriebsbereiche an sich weder automatisch „schlecht“ noch unnötig sind. Auch dieses Grundlagen-Gutachten negiert weder die Rolle körperlicher Bewegung noch die Reduktion von Stress, die Unterstützung psychischer Zustände oder andere Formen öffentlicher Gesundheitsförderung.
Genau hier beginnt jedoch ein sehr großer gutachterlicher Bereich sichtbar zu werden, der bislang offenbar noch nicht wirklich bis zum Ende untersucht wurde.
Denn ab dem Zeitpunkt, an dem immer mehr Programme, Kurse, Plattformen und Anbieter unter dem Begriff Prävention in das System eintreten, lautet die Frage nicht mehr nur:
„Unterstützt dies Gesundheit oder nicht?“,
sondern:
Wer verfolgt tatsächlich den gesamten langfristigen Betriebsprozess hinter diesem System?
Derzeit untersuchen Prüfsysteme wie die Zentrale Prüfstelle Prävention hauptsächlich Kursstrukturen, Programmdauer, Anbieterstandards, Inhalte des Leitfadens Prävention sowie die Vereinbarkeit mit den geltenden Kriterien gesundheitlicher Förderung. Das bedeutet, dass das heutige System überwiegend überprüft, ob Programme formal mit den Betriebsanforderungen vereinbar sind. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die gesamte langfristige Betriebskette dahinter bereits ausreichend untersucht wurde.
Denn das eigentliche Problem liegt inzwischen nicht mehr in der Anzahl der Kurse oder der Zahl der Teilnehmer, sondern in einer wesentlich größeren Frage:
Wie funktionieren Menschen langfristig tatsächlich nach diesem gesamten Präventionsprozess?
Werden Teilnehmer von Präventionsmaßnahmen tatsächlich seltener krank? Kehren sie tatsächlich seltener in Krankenhäuser zurück? Gehen psychische Erkrankungen tatsächlich zurück oder verändern sie lediglich ihre Erscheinungsform? Kehren Menschen erneut in Psychotherapie zurück oder wechseln sie stattdessen weiter zu Coaching, Fitness, Meditation, Gesundheitsapps, Stresskursen und zahlreichen weiteren Betriebsbereichen? Sind die tatsächlichen Gesamtkosten dieser gesamten Betriebskette wirklich gesunken oder verteilen sie sich lediglich weiter über zahlreiche unterschiedliche Anbieter innerhalb des heutigen sich ausweitenden neuen Gesundheitssystems?
Genau hier beginnt das sichtbar zu werden, was dieses Grundlagen-Gutachten als:
Achterbahn-System bezeichnet.
Das bedeutet:
Menschen bewegen sich nicht länger innerhalb eines relativ konzentrierten Behandlungssystems wie früher, sondern wechseln zunehmend kontinuierlich zwischen unterschiedlichen Betriebsebenen des modernen Gesundheitssystems.
Eine Person mit Burnout beginnt mit Stressmanagement, wechselt anschließend zu Coaching, kehrt danach in die Psychotherapie zurück, nutzt zusätzlich Gesundheitsapps, nimmt an Fitnessprogrammen teil und kehrt schließlich erneut in Praxis oder Krankenhaus zurück, wenn sich der Zustand weiter verschlechtert.
Eine Person mit chronischen Rückenschmerzen beginnt mit Krankenhausbehandlung, wechselt anschließend zu Yoga, danach zur Schmerztherapie und kehrt später erneut in Bewegungskurse oder Meditation zurück.
Eine Person mit Angstzuständen beginnt mit Achtsamkeit, verwendet anschließend Medikamente, wechselt zu Coaching, danach zu Therapie und kehrt schließlich erneut in das klassische Behandlungssystem zurück, wenn die Erscheinungen in anderer Form weiter auftreten.
Der gesamte Prozess beginnt dadurch eine neue Betriebskette zu erzeugen, innerhalb der Menschen kontinuierlich wechseln zwischen:
Reparatur-System
• Präventions-System
• Coaching
• Therapie
• Gesundheitsplattform
• Gesundheits-App
• Fitness
• Meditation
• Krankenhaus
• Stresskurs
• und anschließend erneut zurück in das Reparatur-System.
Und an jedem neuen Haltepunkt entstehen innerhalb des Systems erneut:
• neue Anbieter,
• neue Verwaltungsebenen,
• neue Plattformen,
• neue Datenstrukturen,
• neue Finanzierungsbereiche
• und neue Kosten.
Genau hierin liegt der besonders bemerkenswerte Punkt der gesamten heutigen Reform.
Denn vor der Reform konzentrierte sich der größte Kostenblock des deutschen Gesundheitssystems hauptsächlich auf das Reparatur-System. Wenn jedoch nach der Reform das Reparatur-System weiterhin bestehen bleibt und weiter an Kosten zunimmt, während sich gleichzeitig das Präventions-System immer stärker darüber ausweitet, dann entsteht möglicherweise nicht länger ein „kostenreduzierendes Präventionssystem“, sondern ein neues Betriebssystem, innerhalb dessen sich der gesamte Gesundheitsförderungsbereich zusätzlich neben einem bereits zuvor überlasteten Reparatur-System weiter ausdehnt.
Und wenn sich dieser gesamte Prozess weiter ausweitet, ohne dass ein ausreichend starker gesamtgutachterlicher Mechanismus existiert zur Überwachung:
• wer weiterhin krank bleibt
• wer erneut in Krankenhäuser zurückkehrt
• wer weiterhin Psychotherapie nutzt
• wer lediglich von einem Betriebsbereich in einen anderen wechselt
• und wie sich die tatsächlichen Gesamtkosten des gesamten Systems langfristig entwickeln, dann besteht ein sehr großes Risiko, dass die derzeitige Reform nicht zu:
• Kostenreduktion, sondern schrittweise zur Entstehung eines neuen Achterbahn-Systems zwischen Reparatur-System und Präventions-System führt – mit einem zunehmend größeren und schwerer kontrollierbaren Risiko einer Kostenexpansion innerhalb des zukünftigen Gesundheitssystems.
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE
Achterbahn-System nach der Reform „Prävention statt Reparatur“
| Vor der Reform | Nach der Reform |
| Hauptkostenblock konzentriert sich auf das Reparatur-System | Reparatur-System besteht weiter und steigt weiter in den Kosten |
| Behandlung konzentriert sich hauptsächlich auf Krankenhaus, Therapie und Krankheitsbehandlung | zusätzliche Ausweitung auf Coaching, Fitness, Apps, digitale Prävention und Gesundheitsplattformen |
| Patienten bewegen sich hauptsächlich innerhalb des klassischen Behandlungssystems | Patienten wechseln kontinuierlich zwischen unterschiedlichen Betriebsbereichen |
| relativ konzentriertes Anerkennungssystem | immer mehr neue Anbieter und Präventionsangebote |
| Prüfung hauptsächlich nach Richtlinienmedizin und WZW-Grundlage | zusätzliche Ausweitung auf Leitfaden Prävention, ZPP und Public-Health-Logik |
| Schwerpunkt der Überwachung auf Krankheitsbehandlung | keine vollständige langfristige Gesamtketten-Nachverfolgung |
| Kostensteigerung bereits hoch | Risiko größerer Kostenexpansion nach der Reform |
| System bereits überlastet | Risiko zunehmender Unkontrollierbarkeit |
GESAMTBETRACHTUNG KAPITEL E
Durch den gesamten dargestellten Prozess beginnt ein besonders bemerkenswerter Punkt innerhalb der heutigen Reform „Prävention statt Reparatur“ sichtbar zu werden.
Wenn sich das deutsche Gesundheitssystem früher hauptsächlich um das Reparatur-System mit einem konzentrierten Kostenblock der Behandlung bereits erschienener Krankheitsbilder bewegte, dann beginnt sich nach der Reform der gesamte Betriebsbereich des Gesundheitssystems zunehmend stärker auf Gesundheitsförderung, Zustandsmanagement, Verhaltenssteuerung, digitale Plattformen und unterschiedliche Präventionsangebote auszuweiten.
Bemerkenswert dabei ist:
Das Reparatur-System verschwindet keineswegs, sondern besteht weiterhin und steigt parallel zur zunehmenden Ausweitung des Präventions-Systems weiter an Kosten.
Genau hier beginnt das Risiko der Entstehung eines neuen Achterbahn-Systems sichtbar zu werden, innerhalb dessen Menschen kontinuierlich wechseln zwischen Krankenhaus, Therapie, Coaching, Gesundheitsapps, Stressmanagement, Fitness, Meditation, Präventionskursen sowie zahlreichen weiteren Betriebsbereichen des modernen Gesundheitssystems.
Wenn dieser gesamte neue Betriebsprozess nicht durch eine ausreichend starke langfristige gutachterliche Nachverfolgung untersucht wird, um zu analysieren:
• wer tatsächlich seltener krank wird
• wer tatsächlich seltener in das Reparatur-System zurückkehrt
• wer lediglich von einem Betriebsbereich in einen anderen wechselt
• und wie sich die tatsächlichen Gesamtkosten langfristig entwickeln,
dann wird die heutige Reform möglicherweise nicht zur erwarteten Kostenreduktion führen, sondern schrittweise ein neues Gesundheitssystem mit einem zunehmend größeren und schwerer kontrollierbaren Risiko einer Kostenexpansion eröffnen.
KAPITEL F
Die richtige Einordnung nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs
Nachdem der gesamte Prozess des Reparatur-Systems, des Präventions-Systems, der WZW-Grundlage, der Betriebsbereiche des G-BA, der Präventionsangebote, der Gesundheitsförderungsbereiche sowie das Risiko der Entstehung eines Achterbahn-Systems in den vorherigen Kapiteln zunehmend sichtbar geworden sind, entsteht nun die Notwendigkeit, all diese Prozesse innerhalb ihrer tatsächlichen Betriebsposition nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs richtig einzuordnen.
Von besonderer Bedeutung ist hierbei die klare Feststellung:
Dieses Grundlagen-Gutachten negiert weder die Rolle der modernen Medizin noch die Reparaturmedizin, weder die Präventionsmedizin noch den Wert der WZW-Grundlage innerhalb des gesamten heutigen Versorgungssystems des deutschen Gesundheitswesens. Im Gegenteil:
Dieses Grundlagen-Gutachten stellt ausdrücklich fest, dass all diese Systeme eine sehr große Rolle innerhalb der modernen gesellschaftlichen Gesundheitsversorgung einnehmen.
Was hier jedoch untersucht wird, liegt nicht mehr allein in der Frage:
„Was ist richtig oder falsch?“,
sondern vielmehr in:
„Was operiert auf welcher Betriebsebene?“
innerhalb des gesamten Prozesses der Erscheinungsbildung beim Menschen.
Nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs wird der gesamte Betriebsprozess des Menschen nicht nach Krankheitsbezeichnungen, Fachrichtungen, Organen oder einzelnen Symptomen eingeordnet, sondern nach dem Betriebsprozess vom Fundament bis zur Erscheinung.
Genau hier beginnt die grundlegende Ordnung der 4 SÄULEN und der 4 MEDIZINEN.
Die 4 SÄULEN bilden die grundlegende Betriebsordnung des Menschen:
• TÂM (Lebens-Daten-Bank)
• TÁC-Ý (TAT-Absicht)
• NĂNG (psychisch-energetische Intensität)
• THÂN (Körper)
Dabei gilt:
TÂM ist die Lebens-Daten-Bank, sie ist ohne Erkennen, ohne Empfindung und ohne Bewusstsein.
TÁC-Ý ist die Betriebsrichtung,
NĂNG ist der Verdichtungszustand entsprechend dieser Betriebsrichtung,
und THÂN ist die endgültige Erscheinung auf körperlicher und psychischer Ebene.
Aus dieser Grundordnung entsteht der gesamte Prozess der 4 MEDIZINEN:
• Y LÝ (medizinische Grundlagen)
• Y HỌC (medizinische Theorie)
• Y THUẬT (medizinische Techniken)
• Y HÀNH (medizinische Praxis)
TAM-ĐẠO-Y (Drei-Praxis-Medizin) umfasst:
1. TAM-Y (Drei-Medizin) mit:
1.1 Y LÝ (medizinische Grundlagen) als Grundlage des Betriebsprozesses der Erscheinungsbildung beim Menschen.
1.2 Y HỌC (medizinische Theorie) als Prozess des:
Erkennens – richtigen Benennens – Nicht-Identifizierens – und der neuen Selbst-Motivierung.
1.3 Y THUẬT (medizinische Techniken) als Betriebsmittel entsprechend dieser Ordnung von Y LÝ und Y HỌC.
2. ĐẠO-Y (medizinische Praxis) als Y HÀNH, das bedeutet:
die tatsächlich operierende TÁC-Ý (TAT-Absicht), welche diesen gesamten Prozess im realen Leben wirklich betreibt und aufrechterhält.
Erst wenn diese gesamte Ordnung gesetzt wird, beginnt die tatsächliche Betriebsposition sichtbar zu werden von:
• Reparaturmedizin
• Präventionsmedizin
• GKV
• G-BA
• WZW
• Public Health
• Coaching
• Stressmanagement
• Gesundheitsförderung
• sowie der gesamten heutigen Reform innerhalb dieses Betriebsprozesses.
Aus dieser Perspektive operiert der Großteil der heutigen Reparaturmedizin hauptsächlich auf der Ebene von THÂN, das bedeutet:
die Behandlung bereits erschienener Krankheitsbilder auf körperlicher und psychischer Ebene.
Dies ist der äußerst wichtige Bereich von Notfallmedizin, stationärer Versorgung, Chirurgie, Medikamenten, Rehabilitation sowie der gesamten modernen Versorgung.
Der Großteil der heutigen Präventionsmedizin hingegen operiert hauptsächlich auf der Ebene von NĂNG, das bedeutet:
Zustandsmanagement, Verhaltenssteuerung, Stressreduktion, Unterstützung der Anpassungsfähigkeit, körperliche Bewegung, Unterstützung psychischer Gesundheit sowie zahlreiche weitere unterstützende Betriebsbereiche.
Genau hier beginnt der besonders wichtige Punkt dieses Grundlagen-Gutachtens.
Wenn die gesamte heutige Reform das Präventions-System weiter ausweitet, ohne gleichzeitig den grundlegenden Betriebsprozess hinter Erscheinung und Zustand zu erkennen, dann wird das System sehr wahrscheinlich weiterhin:
• Erscheinungen auf der Ebene von THÂN reparieren
und gleichzeitig:
• Management auf der Ebene von NĂNG weiter ausweiten.
Das bedeutet:
Das Reparatur-System bleibt weiterhin bestehen und steigt weiter an Kosten, während sich das Präventions-System gleichzeitig parallel darüber weiter ausdehnt.
Dadurch entstehen zunehmend:
• mehr Gesundheitsangebote
• mehr Anbieter
• mehr Präventionsprogramme
• mehr Gesundheitsplattformen
• mehr Coachingfelder
• mehr digitale Prävention
• sowie neue Gesundheitsmärkte.
Wenn jedoch die grundlegende Betriebsrichtung weiterhin in derselben bisherigen Richtung fortgesetzt wird, dann wird der gesamte Prozess sehr wahrscheinlich lediglich die Betriebsschleife des Systems weiter ausweiten, ohne tatsächlich das zu berühren, was diesen gesamten Prozess von unten her weiterhin fortsetzt.
Genau deshalb ordnet dieses Grundlagen-Gutachten die gesamte heutige Reform erneut innerhalb der richtigen Betriebsordnung der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs ein.
Nicht um Reparatur oder Prävention zu negieren,
sondern um klar festzustellen:
• wo Reparatur operiert
• wo Prävention operiert
• wo WZW prüft
• wo G-BA anerkennt
• und auf welcher Ebene die gesamte heutige Reform innerhalb des menschlichen Betriebsprozesses expandiert.
Erst wenn die Betriebsposition richtig eingeordnet wird, kann die grundlegende Frage dieses gesamten GG02 tiefer untersucht werden:
Führt die heutige Reform „Prävention statt Reparatur“ tatsächlich zu einer langfristigen Kostenreduktion des deutschen Gesundheitssystems, oder entwickelt sich das gesamte Gesundheitssystem zunehmend zu einem immer größeren parallelen Betriebsprozess zwischen Reparatur-System und Präventions-System – mit einem künftig immer schwerer kontrollierbaren Risiko der Kostenexpansion?
GEGENÜBERSTELLUNG
4 SÄULEN – 4 MEDIZINEN und die Betriebsposition der Reform „Prävention statt Reparatur“ – Ordnung der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs
| 4 SÄULEN | Betriebsposition |
| TÂM | Lebens-Daten-Bank |
| TÁC-Ý | grundlegende Betriebsrichtung |
| NĂNG | Verdichtungszustand entsprechend der Betriebsrichtung |
| THÂN | endgültige körperliche und psychische Erscheinung |
| 4 MEDIZINEN | Betriebsposition |
| Y LÝ | setzt die Betriebsgrundlage |
| Y HỌC | erkennen – richtig benennen – nicht identifizieren – neue Selbst-Motivierung |
| Y THUẬT | Betriebsmittel entsprechend der Grundordnung |
| Y HÀNH | tatsächlich operierende TÁC-Ý |
| Heutige Systeme | Hauptsächliche Betriebsebene |
| Reparaturmedizin | Behandlung von THÂN |
| heutige Präventionsmedizin | Management von NĂNG |
| Coaching / Stressmanagement / mentale Stabilisierung | Zustandsregulierung |
| WZW | Prüfung von Nutzen – Notwendigkeit – Wirtschaftlichkeit |
| G-BA | Anerkennung der Versorgung innerhalb der GKV |
| Reform „Prävention statt Reparatur“ | Ausweitung des Präventions-Systems |
| TAT-absichtsbasierte Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs | richtige Einordnung der gesamten Betriebsordnung |
GESAMTBETRACHTUNG KAPITEL F
Durch die gesamte oben dargestellte Gegenüberstellung beginnt ein besonders wichtiger Punkt sichtbar zu werden:
Das Problem des heutigen Gesundheitssystems liegt möglicherweise nicht allein im Mangel an Reparaturmedizin oder Präventionsmedizin, sondern darin, dass die gesamte heutige Reform weiterhin die Behandlung auf der Ebene von THÂN und das Management auf der Ebene von NĂNG ausweitet, während der grundlegende Betriebsprozess hinter all diesen Erscheinungen bislang noch nicht wirklich richtig in die Untersuchung eingeordnet wurde.
Genau deshalb erscheint die TAT-absichtsbasierte Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs nicht als System zur Negation der modernen Medizin, sondern als Betriebsordnung zur klaren Feststellung:
• was repariert wird
• was präventiv behandelt wird
• was verwaltet wird
• und was hinter dem gesamten Prozess weiterhin operiert.
KAPITEL G
GUTACHTERLICHE FESTSTELLUNG
Wenn „Prävention statt Reparatur“ weiterhin auf derselben INPUT-Grundlage operiert. Warum die Reform „Prävention statt Reparatur“ das Risiko birgt, eine neue kostenintensive Gesundheits-Ökonomie auszuweiten, anstatt die Gesamt-Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung tatsächlich zu reduzieren.
Nach dem gesamten Untersuchungsprozess von Reparaturmedizin, Präventionsmedizin, der Grundlage von Wirksamkeit – Zweckmäßigkeit – Wirtschaftlichkeit, der Rolle des Gemeinsamen Bundesausschusses, der Ausweitung von Gesundheitsförderung, Präventionsangeboten, Coaching, mentalen Gesundheitsprogrammen, Fitnessfeldern, Gesundheitsapps, digitaler Prävention bis hin zum Risiko der Entstehung eines neuen Achterbahn-Systems zwischen Reparatur-System und Präventions-System beginnt ein sehr wichtiger Punkt sichtbar zu werden, den die gesamte heutige Reform offenbar noch nicht wirklich klar erkennt.
Dieser Punkt lautet:
Das gesamte heutige System versucht, „Prävention“ auszuweiten, doch die Grundlage, die unter dem gesamten Prozess weiterhin operiert, wurde bislang nahezu noch nicht wirklich bis zum Ende untersucht.
Genau hier beginnt der grundlegende gutachterliche Punkt dieses Grundlagen-Gutachtens.
Seit vielen Jahrhunderten gilt der Satz:
„Vorbeugen ist besser als Heilen“
als eine sehr richtige Richtung für Medizin und öffentliche Gesundheitsversorgung.
Doch bis heute liegt die eigentliche Unklarheit nicht im Begriff „Prävention“, sondern in zwei grundlegenden Fragen:
• Was wird eigentlich verhindert?
• Und was verhindert Krankheit tatsächlich?
Wenn diese beiden Punkte nicht erkannt werden, dann operiert Prävention sehr leicht weiterhin auf der Ebene von Erscheinung, Zustand und äußerem Verhalten des Menschen.
Dann wird:
• Fitness zu Prävention
• Yoga zu Prävention
• Meditation zu Prävention
• Coaching zu Prävention
• Gesundheitsapps zu Prävention
• Stressmanagement zu Prävention
• digitale Gesundheitsplattformen zu Prävention
• und immer mehr unterschiedliche Gesundheitsangebote treten weiter in den Bereich der Gesundheitsförderung der gesetzlichen Krankenversicherung ein.
Bemerkenswert dabei ist:
All diese Betriebsbereiche sind inzwischen keineswegs mehr klein, sondern entwickeln sich zunehmend zu einem immer größeren Gesundheitsmarkt innerhalb der modernen Gesellschaft.
Wenn sich die Reform „Prävention statt Reparatur“ weiter ausdehnt, dann könnten künftig überall entstehen:
• Zentren für Gesundheits-Prävention
• mentale Gesundheitszentren
• AI-gestützte Präventionsplattformen
• digitale Gesundheitsbegleitung
• Coaching- und Resilienzprogramme
• Fitness- und Bewegungszentren
• Meditations- und Stressmanagement-Angebote
• sowie zahlreiche weitere Gesundheitsfelder unter der Form gesundheitlicher Unterstützung oder Kooperation mit der gesetzlichen Krankenversicherung.
Genau hier beginnt die Entstehung einer vollkommen neuen Gesundheits-Ökonomie.
Besonders bemerkenswert ist:
Um dieses gesamte ausgeweitete Präventions-System zu betreiben, muss das System gleichzeitig weiter ausbauen:
• Anbieter
• Zertifizierungssysteme
• Qualitätskontrollen
• Evaluationsstellen
• Gesundheitsplattformen
• Datenmanagement-Systeme
• AI-gestützte Monitoring-Systeme
• Robot-AI-Begleitung
• Personalstrukturen
• Verwaltungsebenen
• sowie gesamte neue Digitalisierungsfelder.
Das bedeutet:
Um „Gesundheitskosten zu reduzieren“, eröffnet das gesamte System gleichzeitig eine vollkommen neue Ebene zusätzlicher Betriebskosten.
Genau hierin liegt das große Paradox der heutigen Reform.
Denn während sich das Präventions-System immer stärker ausweitet, bleibt das Reparatur-System weiterhin bestehen und steigt parallel weiter an Kosten.
• Krankenhauskosten steigen weiterhin.
• Psychische Erkrankungen steigen weiterhin.
• Burnout innerhalb des medizinischen Personals steigt weiterhin.
• Multimorbidität weitet sich innerhalb der alternden Bevölkerung weiterhin aus.
Das bedeutet:
Das gesamte Reparatur-System verschwindet keineswegs, sondern operiert weiterhin als Hauptkostenblock der gesetzlichen Krankenversicherung.
Genau hier beginnt eine sehr große Frage:
Reduziert die heutige Reform tatsächlich die Gesamt-Kosten, oder erweitert das gesamte Gesundheitssystem schrittweise zusätzlich einen neuen Gesundheitsmarkt oberhalb eines bereits zuvor überlasteten alten Systems?
Nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs entsteht dieser gesamte blinde Fleck deshalb, weil das heutige System weiterhin hauptsächlich auf der Ebene von THÂN und NĂNG operiert, ohne die grundlegende Betriebsordnung auf der Ebene von TÁC-Ý wirklich neu zu setzen.
Die heutige Reparaturmedizin repariert hauptsächlich auf der Ebene von THÂN.
Die heutige Präventionsmedizin verwaltet hauptsächlich auf der Ebene von NĂNG.
Wenn jedoch die grundlegende TÁC-Ý weiterhin in derselben bisherigen Richtung operiert, dann verändert der gesamte Krankheitsprozess lediglich:
• die Erscheinungsform
• den Zustand
• und die Betriebsebene.
Genau deshalb ist das, was gerade „repariert wurde“, sehr häufig nicht wirklich „neu“, sondern lediglich ein neuer Fortsetzungspunkt desselben grundlegenden Betriebsprozesses, der sich nun in anderer Form weiter manifestiert.
Wenn dieser Fortsetzungspunkt nicht erkannt wird, dann:
• wird das Reparatur-System weiterhin fortgesetzte Erscheinungen reparieren
• wird das Präventions-System weiterhin fortgesetzte Zustände verwalten
• wird Coaching weiterhin fortgesetzte Zustände optimieren
• werden Gesundheitsapps weiterhin fortgesetzte Erscheinungen überwachen
• werden AI und Robot-AI weiterhin fortgesetzte Betriebsprozesse verwalten,
während die Grundlage, welche den gesamten Prozess weiterhin antreibt, weiterhin nicht wirklich gesehen wird.
Genau deshalb birgt die gesamte heutige Reform das Risiko, sich zu einem neuen Achterbahn-System auszudehnen zwischen:
• Krankenhaus
• Therapie
• Prävention
• Coaching
• Gesundheitsapps
• mentalen Gesundheitsprogrammen
• Fitnessangeboten
• Meditation
• digitaler Begleitung
• AI-gestützter Gesundheitssteuerung
• sowie zahlreichen weiteren Gesundheitsfeldern des zukünftigen Gesundheitssystems.
Menschen werden sich kontinuierlich zwischen diesen Betriebsbereichen bewegen, während an jedem neuen Haltepunkt erneut entstehen:
• neue Kosten
• neue Anbieter
• neue Verwaltung
• neue Kontrolle
• sowie neue Gesundheitsmärkte.
Genau dies ist:
die kostenintensive Gesundheits-Ökonomie nach der Reform „Prävention statt Reparatur“.
Der zentrale gutachterliche Punkt dieses Grundlagen-Gutachtens liegt darin:
Der gesamte Prozess entsteht deshalb, weil die gesamte heutige Reform weiterhin auf derselben INPUT-Grundlage operiert, die bislang noch nicht wirklich klar erkannt wurde.
Wenn die INPUT-Grundlage weiterhin auf Erscheinung, Zustand, Verhaltensmanagement und äußerer Betriebsoptimierung gesetzt bleibt, dann wird das gesamte Gesundheitssystem weiterhin ausweiten:
• neue Erscheinungen
• neue Präventionsangebote
• neue Gesundheitsprogramme
• neue AI-Systeme
• neue Robot-AI-Strukturen
• neue Gesundheitsmärkte,
während die Gesamt-Kosten immer größer und schwerer kontrollierbar werden.
Nach der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs liegt die Grundlage der Medizin nicht auf der Ebene der endgültigen Erscheinung, sondern auf der Ebene von TÁC-Ý.
Erst TÁC-Ý ist die INPUT-Grundlage, welche NĂNG verdichtet und THÂN entsprechend weiter manifestieren lässt.
Deshalb ist:
„Vorbeugen ist besser als Heilen“
an sich vollkommen richtig.
Doch:
• Was wird verhindert?
• Was operiert präventiv?
• Und was setzt sich unterhalb der gesamten Erscheinung weiterhin fort?
Genau dies ist der Punkt, den die gesamte heutige Reform richtig erkennen muss, wenn das zukünftige Gesundheitssystem sich nicht weiter zu einer immer größeren, komplexeren und schwerer kontrollierbaren Gesundheits-Ökonomie über viele kommende Jahrzehnte ausweiten soll.
ZUSAMMENFASSENDE TABELLE KAPITEL G – GUTACHTERLICHE FESTSTELLUNG
| Untersuchungsbereich | Heutiges Betriebssystem | Gutachterlicher Punkt von GG02 |
| heutige Reformgrundlage | Schwerpunktverlagerung von Reparaturmedizin zu Präventionsmedizin | System erweitert neue Betriebsebenen, ohne langfristige Reduktion der Gesamt-Kosten nachgewiesen zu haben |
| Reparatur-System | besteht weiter und steigt weiter an Kosten | Krankenhauskosten, psychische Erkrankungen und Multimorbidität steigen weiterhin |
| Präventions-System | starke Ausweitung in Gesundheitsförderung, Zustandsmanagement und Digitalisierung | Risiko einer zusätzlichen parallelen Kostenebene |
| heutige Präventionsrichtung | hauptsächlich Zustands- und Verhaltensmanagement | operiert überwiegend auf der Ebene von NĂNG |
| Reparaturmedizin | Behandlung nach Auftreten der Erscheinung | operiert hauptsächlich auf der Ebene von THÂN |
| grundlegender blinder Fleck | INPUT-Grundlage hinter der Erscheinung nicht untersucht | TÁC-Ý wurde nicht in die Untersuchungsgrundlage eingeordnet |
| Wirksamkeit | Symptomreduktion und Zustandsverbesserung | bedeutet nicht automatisch Reduktion des grundlegenden Fortsetzungsprozesses |
| Zweckmäßigkeit | passend zu Versorgung und Public Health | keine klare Feststellung, auf welcher Ebene interveniert wird |
| Wirtschaftlichkeit | Optimierung der GKV-Finanzierung | keine nachgewiesene langfristige Reduktion der Gesamt-Kosten |
| „Vorbeugen ist besser als Heilen“ | gilt als richtige Richtung | weiterhin unklar in der Frage: Was wird verhindert und was verhindert tatsächlich? |
| heutige Prävention | Fitness, Yoga, Meditation, Coaching, Gesundheitsapps, Stressmanagement | Risiko der Entwicklung zu Gesundheitskonsum und Gesundheitsmarkt |
| neuer Gesundheitsmarkt | Präventionsangebote, mentale Gesundheitsprogramme, Coachingfelder, digitale Prävention | Bildung einer neuen Gesundheits-Ökonomie |
| neue Anbieter | Fitnesszentren, Coachinghäuser, Präventionsplattformen, Gesundheitsapps | weitere Ausweitung von Finanzierung und Verwaltung |
| AI und Robot-AI | Gesundheitsüberwachung, Bewertung und Steuerung | erzeugen weitere neue Kostenebenen |
| neue Kosten nach der Reform | AI-Systeme, Monitoring, Plattformen, Zertifizierung, Verwaltung | zur „Kostenreduktion“ entstehen gleichzeitig neue Kosten |
| Teilnehmer an Prävention | zunehmende Teilnahme durch Unterstützung der GKV | keine nachgewiesene Reduktion der Rückkehr in das Reparatur-System |
| Achterbahn-System | Menschen wechseln kontinuierlich zwischen Krankenhaus – Therapie – Prävention – Coaching – Apps – Fitness – mentalen Programmen | jeder Betriebsbereich erzeugt neue Kosten |
| Fortsetzungspunkt der Krankheit | neue Erscheinungen werden oft als „neue Krankheiten“ betrachtet | nach PERG häufig lediglich Fortsetzung desselben Prozesses in anderer Form |
| Grundlage der Medizin nach PERG | liegt nicht auf der Ebene der endgültigen Erscheinung | liegt auf der Ebene von TÁC-Ý |
| 4 SÄULEN | TÂM – TÁC-Ý – NĂNG – THÂN | einheitliche Betriebsgrundlage aller Erscheinungen |
| 4 MEDIZINEN | Y-LÝ – Y-HỌC – Y-THUẬT – ĐẠO-Y | einheitliche Grundlage von Untersuchung und Betrieb |
| ĐẠO-Y | Y HÀNH | tatsächlich operierende TÁC-Ý |
| Medizin nach PERG | erkennen – richtig benennen – nicht identifizieren – neue Selbst-Motivierung | endet nicht bei Krankheitsbezeichnung und Erscheinung |
| echte Prävention | nicht lediglich Erscheinungs- und Zustandsmanagement | setzt denselben grundlegenden Betriebsprozess nicht weiter fort |
| letzter gutachterlicher Punkt von GG02 | wenn die INPUT-Grundlage weiterhin blind bleibt | birgt die heutige Reform das Risiko einer immer größeren und schwerer kontrollierbaren kostenintensiven Gesundheits-Ökonomie |
ANHANG – QUELLEN UND ZUSAMMENGEFASSTE INHALTE IN BEZUG AUF DIE EINZELNEN KAPITEL
Innerhalb dieses gesamten Grundlagen-Gutachtens dienen die verwendeten Quellen nicht der Erzeugung einer „formalen akademischen Glaubwürdigkeit“, sondern werden als Betriebsdaten-Grundlage genutzt, um den gesamten Prozess der Reform „Prävention statt Reparatur“ innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu untersuchen.
1. Das Bundesministerium für Gesundheit wird durchgehend in zahlreichen Kapiteln als zentrale Quelle verwendet. Es bildet die Grundlage für Finanzdaten der gesetzlichen Krankenversicherung, Reformprozesse des Gesundheitssystems, strategische Präventionsausrichtungen, Daten zur Kostensteigerung im Gesundheitswesen, die finanzielle Situation der Krankenkassen sowie neue Betriebsrichtungen des deutschen Gesundheitssystems in der heutigen Phase.
2. Der GKV-Spitzenverband wird als grundlegende Quelle für den gesamten Bereich der Gesundheitsförderung, Präventionsausgaben, jährlichen Präventionsberichte sowie die Ausweitung von Präventionsangeboten innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung verwendet. Die Daten zu Investitionen in Prävention, Teilnehmerzahlen an Präventionskursen sowie Betriebsbereiche der Gesundheitsförderung stammen aus dieser Quelle.
3. Der Gemeinsame Bundesausschuss – G-BA bildet die Grundlage für die Kapitel im Zusammenhang mit Wirksamkeit – Zweckmäßigkeit – Wirtschaftlichkeit, Richtlinienverfahren, Methodenbewertung sowie dem Bereich der Methodenanerkennung innerhalb der gesetzlichen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Dies ist eine sehr wichtige Grundlage für die Gegenüberstellung zwischen dem Anerkennungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung und der Betriebsordnung der TAT-absichtsbasierten Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs.
4. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung wird als Quelle für das Versorgungssystem, Versorgungsüberlastung, psychotherapeutische Versorgung, Patientenzahlen sowie die Betriebsbelastungen des heutigen ambulanten Versorgungssystems genutzt.
5. Destatis wird verwendet für Daten zum demografischen Wandel, Gesundheitskosten, Multimorbidität, Belastungen durch die alternde Bevölkerung sowie die Entwicklung zunehmender Gesundheitskosten über viele Jahre hinweg. Diese Quelle bildet die Grundlage für die Kapitel zur langfristigen Belastung des gesamten Gesundheitssystems.
6. WHO Europe wird als Grundlage für Daten im Zusammenhang mit Mental Health, Prävention, Public Health, Burnout, psychosozialem Druck sowie Präventionsstrategien innerhalb moderner Gesundheitssysteme genutzt.
7. Der Marburger Bund wird zur Untersuchung von Burnout, beruflicher Überlastung, Betriebsdruck sowie beruflichen Krisen innerhalb des heutigen medizinischen Personals verwendet. Diese Untersuchungen zeigen, dass selbst die Menschen, welche das Gesundheitssystem betreiben, schrittweise an ihre psychischen und beruflichen Belastungsgrenzen gelangen.
8. Die Bundespsychotherapeutenkammer wird für Daten zu psychischen Erkrankungen, Versorgungslage, Wartezeiten in der Psychotherapie sowie den zunehmenden Belastungen der psychotherapeutischen Versorgung innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung verwendet.
9. Das Deutsche Ärzteblatt dient als grundlegende Quelle für Beiträge zu Krankenhauskosten, Versorgungskrise, Reformdiskussionen, Burnout innerhalb der Ärzteschaft sowie der Ausweitung von Prävention im heutigen deutschen Gesundheitssystem.
10. Die OECD Health Reports werden zur internationalen Gegenüberstellung von Gesundheitsausgaben, Präventionsstrategien, Public Health sowie Reformtrends moderner Gesundheitssysteme verwendet.
11. Das IGES Institut wird für Untersuchungen im Zusammenhang mit Gesundheitsökonomie, Reformfolgen, Kosten des Gesundheitssystems sowie neuen Betriebsmodellen des deutschen Gesundheitssystems genutzt.
12. Das Präventionsgesetz bildet eine sehr wichtige rechtliche Grundlage dieses gesamten Grundlagen-Gutachtens, da es die Basis für die Ausweitung von Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten wie Arbeitsplätzen, Schulen, Pflegeeinrichtungen, gesellschaftlichen Räumen sowie Betriebsbereichen außerhalb klassischer Praxen geschaffen hat. Genau von dieser rechtlichen Grundlage aus begann die Ausweitung des heutigen Präventions-Systems.
13. Die Zentrale Prüfstelle Prävention wird genutzt zur Untersuchung der Prüfbereiche von Präventionskursen, Anbieterbedingungen, Leitfaden Prävention sowie des Prozesses der Ausweitung von Gesundheitsförderung innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies ist ein sehr wichtiger Bereich zur Untersuchung des Risikos einer Ausweitung des Gesundheitsmarktes nach der Reform.
14. Die TAT-absichtsbasierte Tam-Đạo-Y Medizin P.E.R.G.® nach NGOs bildet die zentrale gutachterliche Betriebsgrundlage dieses gesamten GG02. Der gesamte Untersuchungsprozess wird auf der Grundlage der 4 SÄULEN – 4 MEDIZINEN durchgeführt zur Untersuchung von:
• Reparaturmedizin
• Präventionsmedizin
• Wirksamkeit – Zweckmäßigkeit – Wirtschaftlichkeit
• Gesundheitsförderung
• Achterbahn-System
• Gesundheitsmarkt
• sowie der gesamten heutigen Reform innerhalb desselben einheitlichen Betriebsnenners.
15. Abschließend wird das Deutsche Patent- und Markenamt als Quelle zur Feststellung der rechtlichen Grundlage der Methode „Psychosomatische Energetische Reflexzonentherapie am Gesicht P.E.R.G.® nach NGOs“ verwendet, welche seit dem 11.06.2012 als geschützte Marke in Deutschland registriert ist.
Freitag, 15.05.2026
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Dipl.-Ing. (Mas.)
Heilpraktiker für Psychotherapie (HP Psy)
Dozent der PARACELSUS Gesundheits-Akademie, Deutschland
Begründer der Psychosomatischen Energetischen Reflexzonentherapie am Gesicht nach NGOs (P.E.R.G.®) – geschützt vom DPMA am 11.06.2012Formularende


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